Influenza

Die Influenza ist immer noch eine der wichtigsten viralen Atemwegskrankheiten beim Pferd. Hoch ansteckend wird das Influenzavirus meist über Husten oder über Kontakt zwischen den einzelnen Tieren übertragen. Insbesondere in ungeimpften Regionen kann das Virus explosionsartige Ausbrüche verursachen. Doch gerade in den letzten Jahren konnte auch in geimpften Ställen Influenza angetroffen werden. Hier werden fiebrige Atemwegserkrankungen festgestellt, die mit einer Influenzaerkrankung oft gar nicht in Verbindung gebracht werden.

Symptome

  • Fieber

  • trockenem Husten

  • Nasenausfluss

  • Depression

  • mangelnder Appetit

  • Muskelschwäche

Komplikationen, insbesondere durch bakterielle Infektionen, können auftreten. Lungenentzündungen sind selten, können allerdings beim Fohlen auch tödlich verlaufen.

Diagnose

Meist bringen die Symptome schon den Verdacht auf eine Influenzaerkrankung, eine Virusisolierung in einem dafür ausgerüsteten Labor erbringt aber erst die definitive Diagnose.

Therapie/Prophylaxe

Das Internationale Tierseuchenamt (OIE) erstellt regelmäßig Empfehlungen an die Impfstoffhersteller, welche Impfstämme in die Impfstoffe sinnvoll integriert werden sollten.

In den letzten Jahren wurden Nachweise von Influenzaerkrankungen nur noch mit diesen neuen Stämmen festgestellt. Häufig erkrankten sogar geimpfte Pferde, bei denen die letzte Impfung mit nicht aktualisierten Impfstoffen nur wenige Monate zurücklag.

Aktualität und Technologie der Impfstoffe  ist entscheidend

Anpassung an die neuen Stämme (empfohlener Stamm "Ohio 03"), und moderne Vektortechnologie führen zu einem sehr schnellen Aufbau des Schutzes bei sehr guter Verträglichkeit.

Alle Pferde die auf einem Turnier starten (FN), müssen alle 6 Monate gegen Influenza geimpft werden.
Ebenso ist ein halbjährlicher Impfrhythmus bei allen Pferden in Ställen mit häufigem Pferdeverkehr anzuraten und wird empfohlen.


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