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TIERARZT
Dr. R. MICHLING
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Aufgaben und TätigkeitenTierarzthelfer/innen organisieren den Sprechstundenablauf. Sie betreuen die zu behandelnden Tiere vor, während und nach der Behandlung. Sie assistieren bei der Behandlung von Tieren und bei chirurgischen Eingriffen und sie versorgen Notfälle. Außerdem kümmern sie sich um Tiere auf der Krankenstation und führen Laborarbeiten aus. Sie sorgen für Ordnung und Hygiene in der Praxis und erledigen die anfallenden Verwaltungsarbeiten. TätigkeitsbezeichnungenTierärztliche Fachangestellte Auch übliche Berufsbezeichnungen/Synonyme:
Abweichende Berufsbezeichnung der ehemaligen DDR:
Berufsbezeichnung in englischer Sprache:
Berufsbezeichnung in französischer Sprache:
Bitte beachten Sie: Tätigkeitsbeschreibung (Bild vom Beruf)Tierarzthelfer/innen unterstützen Tierärzte und Tierärztinnen, indem sie verschiedene, in einer Tierarztpraxis bzw. Tierklinik anfallende, assistierende und organisatorische Tätigkeiten übernehmen. In der
tierärztlichen Praxis überprüfen Tierarzthelfer/innen vor Beginn der Sprechstunde die Ordnung im Wartezimmer und in den Praxisräumen. Sie regeln die Besucherfolge in der Praxis; dazu sind zum Beispiel telefonische Terminabsprachen mit den Tierhaltern und Tierhalterinnen notwendig, wobei Tierarzthelfer/innen die Symptome und Dringlichkeit der Behandlung abklären. Sie vergeben Termine und führen die Kartei mit Daten über die Tiere und deren Besitzer und Besitzerinnen. Darüber hinaus erledigen sie noch andere
Verwaltungstätigkeiten im
Büro, zum Beispiel schreiben sie Briefe und wirken bei der Buchhaltung mit, wobei sie mit Hilfe von
Computern und unterschiedlichen Büromaterialien zum Beispiel Rechnungen erstellen, Zahlungseingänge überwachen und Lieferscheine kontrollieren. Während der Sprechstunde haben sie sowohl Umgang mit den
Tieren als auch mit den oft besorgten
Tierhaltern und Tierhalterinnen. Geduldig lenken sie die Gespräche auf Verhaltensänderungen und Krankheitserscheinungen bei den Tieren, um so mögliche Ursachen für die Symptome, die das Tier zeigt, herauszufinden. Sie klären, ob das Tier zum Beispiel bösartig, überängstlich oder bissig ist, und vermeiden Unruhe unter den Tieren im Wartezimmer, indem sie zum Beispiel stets für frische Luft und ausreichenden Abstand der Tiere untereinander sorgen. Wenn ein Notfall vorliegt, zum Beispiel wenn ein Tier auf Grund einer Verletzung stark blutet, führen Tierarzthelfer/innen die entsprechenden Maßnahmen durch; zum Beispiel geben sie - auch telefonisch - Anweisungen für die erste Hilfe. In der Praxis nehmen Tierarzthelfer/innen selbst erste Hilfe am Tier vor, sofern der Tierarzt oder die Tierärztin noch nicht anwesend ist. Sie lagern das Tier, halten seine Atemwege frei und führen bei Atemstillstand künstliche Beatmung durch. Sie binden Blutungen ab und überprüfen Herztätigkeit und Kreislauf. Schließlich informieren sie den Tierarzt bzw. die Tierärztin und bereiten die notwendigen Geräte, Instrumente und Hilfsmittel für die Behandlung vor. Vor und während einer Behandlung bzw. einer Operation erledigen Tierarzthelfer/innen eine Vielzahl von Aufgaben. So messen sie die Körpertemperatur des Tieres, stellen die Instrumente zusammen und sterilisieren sie. Sie bereiten auch die Tiere vor, waschen, scheren, rasieren und desinfizieren die zu operierenden Körperteile. Bei der Untersuchung und Behandlung assistieren sie dem Tierarzt oder der Tierärztin: Sie halten und beruhigen die Tiere fachgerecht, reichen Instrumente, Spritzen und andere Hilfsmittel zu und wirken gegebenenfalls bei der Einleitung und der Überwachung von Narkosen mit. Sie bedienen spezielle Diagnose- und Therapiegeräte, zum Beispiel zur Erstellung von Röntgenaufnahmen. Nach der Behandlung bzw. der Operation versorgen sie Wunden, zum Beispiel durch Abtupfen der Wundflächen und Verbinden der Tiere. Verfügt der Beschäftigungsbetrieb über die entsprechenden Einrichtungen,
versorgen Tierarzthelfer/innen kranke und verletzte Tiere auf der Krankenstation. Dabei regeln sie die Aufnahmeformalitäten, stellen das Futter für die Tiere zusammen und füttern diese auch. Weiterhin beobachten sie das Verhalten der Tiere, zum Beispiel bei der Nahrungsaufnahme, und wirken bei täglichen Untersuchungen mit, zum Beispiel beim
Fiebermessen und den Nachbehandlungen, beim Verbandwechsel und beim Verabreichen von Spritzen und Medikamenten. Sie führen die Tiere aus und halten sie sauber. Tierarzthelfer/innen wirken außerdem bei der Gewinnung von Laborproben wie Blut, Urin, Kot oder Haut mit. Sie entnehmen entsprechende Proben und verwahren gegebenenfalls das Untersuchungsmaterial. Sie führen einfachere Untersuchungen mikroskopischer und chemischer Art eigenständig durch und protokollieren die Ergebnisse. Auch für die Praxispflege und Hygiene sind Tierarzthelfer/innen verantwortlich. Sie pflegen, reinigen und desinfizieren bzw. sterilisieren Instrumente, Praxisräume, Einrichtungsgegenstände, Transportkäfige und Trink- und Futternäpfe der Tiere. Sie sorgen für die ständige Einsatzbereitschaft der Geräte und Apparate und veranlassen gegebenenfalls Reparaturen. Auch überprüfen sie den Arztkoffer auf Vollständigkeit und überprüfen die Praxisvorräte wie Medikamente, Verbandsmaterial, Laborchemikalien.
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06.07.2005 | ||||||||
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