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        <name>TierarztPraxis Wilhelmshaven® - Dr. med. vet. Ralf Michling</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-12T14:23:49+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Einzelhaltung eines Kaninchens mit einem Meerschweinchen</title>
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                                            Wichtige Information und Nachdenkliches zur Haltung
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                 Leider ist es immer noch g&amp;auml;ngige Praxis, dass die Kombination einzelnes  Kaninchen mit einzelnem Meerschweinchen als ideal angesehen wird. Die  Kombination wird aus vielerlei Gr&amp;uuml;nden zusammengehalten:     Oft wird dieses im Zoofachhandel von &amp;bdquo;fachkundigen&amp;ldquo; Zooverk&amp;auml;ufern      empfohlen.  Dies sieht von au&amp;szlig;en dann wie eine innige Freundschaft aus, aber es ist nur      eine   Zweck -  und   Notgemeinschaft   , weil kein eigener      Artgenosse zur Verf&amp;uuml;gung steht.  Es wird oft behauptet, dass man so eine Einzelhaltung umgeht. Es bleibt      trotzdem eine Einzelhaltung! Der Kontakt zu einem artfremden Tier kann      niemals den Sozialkontakt zum eigenen Artgenossen ersetzen.   Anmerkung:   Vergleichbar w&amp;auml;re es einen Menschen mit einem Gorilla in eine kleine      Wohnung zu sperren.       H&amp;auml;ufig wird argumentiert, dass man sich so die Kastration von Rammlern      und B&amp;ouml;cken sparen kann.  In der Regel sollte ein Rammler mit Eintritt der Geschlechtsreife trotzdem      kastriert werden, da die meisten Tiere mit ihrem streng riechenden Urin      alles anpinkeln, um zu markieren.       Ein weiterer Grund ist, es wird die Meinung vertreten, dass man einen      kleineren K&amp;auml;fig kaufen kann, der f&amp;uuml;r zwei Kaninchen zu klein w&amp;auml;re.   Hinweis:   Die konventionellen K&amp;auml;fige, die anscheinend bei dieser Kombination      passend w&amp;auml;ren, sind generell schon f&amp;uuml;r ein einzelnes Tier viel zu klein!       Man k&amp;ouml;nne so die &amp;ndash; teilweise recht ruppigen &amp;ndash; Zusammenf&amp;uuml;hrungen der      Artgenossen untereinander umgehen.  Die Zusammenf&amp;uuml;hrung von Meerschweinchen und Kaninchen ist vielleicht      bequem, aber   nicht tiergerecht  .      Meerschweinchen sind Kaninchen k&amp;ouml;rperlich generell unterlegen und bei K&amp;auml;mpfen,      die auch artfremde Tiere miteinander austragen, kann es zu den b&amp;ouml;sesten      Verletzungen bis hin zum Tod kommen.     Es wird von diversen Haltern, Zoogesch&amp;auml;ften, Tier&amp;auml;rzten und Z&amp;uuml;chtern als  die ideale Kombination propagiert, weil es schon seit Jahren so praktiziert  wird.    Fazit:   Nicht alles, was anscheinend jahrelang bei anderen Haltern funktioniert,  muss auch wirklich gut sein!   Auch tierartliche Unterschiede machen deutlich, dass sie nicht zusammengeh&amp;ouml;ren:       Das Bed&amp;uuml;rfnis nach K&amp;ouml;rperkontakt ist v&amp;ouml;llig unterschiedlich. Kaninchen      kuscheln gern miteinander, lecken sich oft gegenseitig ab und schlafen oft      aneinander gekuschelt. Meerschweinchen leben eher auf Distanz, lecken      niemals ihre Artgenossen ab und schlafen meist einzeln.           Kaninchen lieben erh&amp;ouml;hte Pl&amp;auml;tze, von wo aus sie eine gute Rundumsicht      haben. Meerschweinchen suchen immer am liebsten sch&amp;uuml;tzende Ecken bzw. H&amp;ouml;hleneing&amp;auml;nge      auf.           Kaninchen graben gerne und sind H&amp;ouml;hlenbewohner. Meerschweinchen halten      sich gerne in Mulden oder am Eingang von H&amp;auml;uschen bzw. H&amp;ouml;hlen auf.           Kaninchen sind d&amp;auml;mmerungs- und nachtaktive Tiere. Meerschweinchen sind      teilweise tagaktiv und schlafen gerne in gesch&amp;uuml;tzten Ecken.           Kaninchen springen und rennen gerne, Meerschweinchen huschen eher von      Unterschlupf zu Unterschlupf.           Auch wenn beides Fluchttiere sind, sind Kaninchen doch aggressiver und      greifen auch mal an. Meerschweinchen fl&amp;uuml;chten sofort.       Die vermeintliche ideale Partnerschaft entsteht nur aus gro&amp;szlig;er Einsamkeit,  weil kein eigener Artgenosse da ist, und weil sie auf engem Raum darauf  angewiesen sind, miteinander auszukommen.   Es konnte in sogenannten Wahlversuchen gezeigt werden, dass Meerschweinchen  die die M&amp;ouml;glichkeit hatten zu einem Artgenossen zu gelangen, zu etwa 90% die N&amp;auml;he  eines Artgenossen bevorzugten, und Meerschweinchen, die nur die M&amp;ouml;glichkeit  hatten zu einem Kaninchen zu gelangen, zum gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teil lieber alleine  blieben.   Man kann Kaninchen und Meerschweinchen miteinander halten, aber nur, wenn es von  jeder Tierart   mindestens zwei   Tiere sind und  sie eine  ausreichend gro&amp;szlig;e Fl&amp;auml;che  zur Verf&amp;uuml;gung haben.   Einzelhaltung (ob ein Tier alleine, oder von jedem Tier ein einzelnes) ist   weder  art- noch tiergerecht  !   Quelle: u.a.  Tierschutzbund B&amp;ouml;blingen e.V., C. Jacob Tierschutzberaterin 
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                            <updated>2012-06-08T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Haltung von Kaninchen</title>
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                                            Kaninchen und Meerschweinchen sind gesellige Tiere...
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                 Allgemeines   Kaninchen und Meerschweinchen sind gesellige  Tiere, die naturgem&amp;auml;&amp;szlig; in Familienverb&amp;auml;nden leben. Viele Verhaltensweisen sind  auf das Zusammenleben im Verband ausgerichtet. Daraus ergibt sich, dass eine Einzeltierhaltung nicht artgerecht  ist.   Die Haltung von Meerschweinchen ist  vergleichsweise einfacher.   Paarhaltung gleichgeschlechtlicher  weiblicher oder kastrierter m&amp;auml;nnlicher Tiere, erwachsene Kaninchenrammler d&amp;uuml;rfen  wegen der Verletzungsgefahr (auch per Gesetz) nicht zusammengehalten werden. Die  Paarhaltung eines unkastrierten weiblichen mit einem kastrierten m&amp;auml;nnlichen Tier  ist auch m&amp;ouml;glich.   Zu  vermeiden  ist  grunds&amp;auml;tzlich eine  Einzeltierhaltung sowie die Vergesellschaftung von Kaninchen und  Meerschweinchen. Allein aus dem innerartlich sehr unterschiedlichen  Sozialverhalten von Kaninchen und Meerschweinchen sind diese Tierarten von Natur  aus wenig aufeinander abgestimmt. Meerschweinchen werden meist durch das  dominante Verhalten der Kaninchen dauerhaft unterdr&amp;uuml;ckt.   Als Heimtiere werden Kaninchen h&amp;auml;ufig paarweise  gehalten, wobei die reine K&amp;auml;fighaltung in der Regel viel zu wenig Raum f&amp;uuml;r  Bewegung bietet. Ohne regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen &amp;gt; Auslauf erleiden die Tiere eine Unterentwicklung des Knochengewebes, wodurch  das Risiko eines Knochenbruches stark erh&amp;ouml;ht wird. Ideal ist eine  Au&amp;szlig;enhaltung , die den Tieren  ganzj&amp;auml;hrig eine ausreichende Fl&amp;auml;che f&amp;uuml;r die arteigenen Hoppelspr&amp;uuml;nge zul&amp;auml;sst.  Kaninchen und Meerschweinchen haben eine breite Thermoneutralzone, so dass sie  auch in unseren Breiten ganzj&amp;auml;hrig drau&amp;szlig;en gehalten werden k&amp;ouml;nnen. Die im Winter  k&amp;uuml;hle Luft ist allemal vertr&amp;auml;glicher als die Heizungsluft in der Wohnung, von  der die Schleimh&amp;auml;ute des Atmungstraktes stark gereizt werden k&amp;ouml;nnen.    Wichtig  ist, dass  ihnen dabei immer ein  Unterschlupf  zum Schutz vor &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;iger Sonne und K&amp;auml;lte zur Verf&amp;uuml;gung steht. Gesunde (!)  Tiere geraten ab 25 &amp;deg;C Lufttemperatur in einen Hitzestress.   Kaninchen haben einen sehr ausgepr&amp;auml;gten H&amp;ouml;rsinn  (16 bis 33.000 Hz), was bei der Auswahl des &amp;gt;K&amp;auml;figstandortes ber&amp;uuml;cksichtigt werden  muss. Sie haben aus diesem Grunde in R&amp;auml;umen mit Radio und Fernseher ebenso wenig  gute Lebensbedingungen wie in schlecht gel&amp;uuml;fteten und oftmals im Winter  &amp;uuml;berhitzten (Kinder-)Zimmer.   Bei der Auswahl der Einstreu hat sich in j&amp;uuml;ngster Zeit  die Pelleteinstreu auf Strohbasis sehr bew&amp;auml;hrt, die saugstark und nur sehr wenig  Staub entwickelt. Aus diesem Blickwinkel sind S&amp;auml;gemehl und Hobelsp&amp;auml;ne  ungeeignet.   Unterbringung    Versetzbare Gehege (Auslaufhaltung)    In diesem versetzbarem Zuhause k&amp;ouml;nnen die Tiere  w&amp;auml;hrend der Vegetationsperiode Gr&amp;uuml;nfl&amp;auml;chen beweiden.   zu beachten ist hierbei:       die Grundfl&amp;auml;che sollte etwa 130 x 80 cm, die  	H&amp;ouml;he 80 cm betragen.       der Rahmen sollte mit einem engmaschigen  	verzinktem Maschendraht bespannt sein.       die Oberseite muss abnehmbar oder mit einer  	Klappe versehen sein.       ein Teil des Geheges muss mit einem Dach  	versehen sein, das Schutz vor Sonne und Regen bietet        K&amp;auml;fighaltung    Die konventionellen K&amp;auml;fige, die im Handel bei  diesen Tieren als passend angeboten werden, sind generell schon f&amp;uuml;r ein  einzelnes Tier viel zu klein!   Sollte ein anderer K&amp;auml;fig nicht m&amp;ouml;glich sein,  sollte diesen Tieren gen&amp;uuml;gend  Auslauf  angeboten  werden.    Stallhaltung    Viele Z&amp;uuml;chter halten ihre Tiere in Einzelhaltung.   Richtwerte f&amp;uuml;r die Stallgr&amp;ouml;&amp;szlig;en:         Rassegr&amp;ouml;&amp;szlig;e   Breite   Tiefe   H&amp;ouml;he       gro&amp;szlig; (gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als 5 kg)   110 cm   70 cm   60 cm       mittelgro&amp;szlig; (3,5-5 kg)   90 cm   70 cm   55 cm       klein (1,8-3,5 kg)   70 cm   60 cm   50 cm       Zwergrasse (bis 1,7 kg)   60 cm   50 cm   40 cm          Freigehege    Diese Haltungsform erfordert viel Platz.   Bei Gruppenhaltung in einem Freigehege sollten  jedem Tier mindestens 2 m&amp;sup2; Bodenfl&amp;auml;che zur Verf&amp;uuml;gung stehen.&amp;nbsp;   K&amp;auml;figeinrichtung    Futtern&amp;auml;pfe/Trinkflaschen    Die Futtern&amp;auml;pfe sollten standfest sein, als  Trinkgef&amp;auml;&amp;szlig;e eignen sich am besten eingeh&amp;auml;ngte Trinkflaschen, da diese vor  Verschmutzungen sicher sind. Futtern&amp;auml;pfe und Trinkflaschen sind  mind. 2 x w&amp;ouml;chentlich zu s&amp;auml;ubern .    Raufen    Im K&amp;auml;fig sollten Raufen f&amp;uuml;r Heu und Frischfutter  (Gr&amp;uuml;nfutter) angebracht sein. Sie verhindern die Verschmutzung des Futters.  Futterraufen sind ein Muss . Sie sollten so  gestaltet sein, dass die Tiere m&amp;uuml;helos das Futter erreichen und das Futter durch  die Sprossen ziehen k&amp;ouml;nnen.&amp;nbsp;    H&amp;auml;uschen    In Auslaufgehegen sollte eine Schutzh&amp;uuml;tte  vorhanden sein, welche auch als Aussichtsplattform genutzt werden kann, da die  Tiere gerne erh&amp;ouml;hte Pl&amp;auml;tze aufsuchen.    Wurfk&amp;auml;sten    Wurf- oder Nistk&amp;auml;sten k&amp;ouml;nnen entweder in den K&amp;auml;fig  gestellt oder von au&amp;szlig;en angebracht werden. Die Eingangs&amp;ouml;ffnung sollte sich ca.  10 cm oberhalb vom Boden befinden. Die Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e sollte etwa 30 x 35 cm Grundfl&amp;auml;che  und 30 cm H&amp;ouml;he betragen. Das Dach kann von der H&amp;auml;sin als Ruhebrett genutzt  werden.    Schutzbrett    Bei Stallhaltungen sollte ein ca. 10 cm hohes  Schutzbrett angebracht werden, welches auch gleichzeitig als Nagebrett dienen  kann. 
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