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        <name>TierarztPraxis Wilhelmshaven® - Dr. med. vet. Ralf Michling</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-06-16T17:46:40+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Endometriale Hyperplasie (Hämometra, Uterustumor) beim Kaninchen</title>
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                                            Die zystische Hyperplasie des Endometriums ist eine häufige Erkrankung bei Kaninchen. Diese tritt ab einem Alter von ca. 3-4 Jahren gehäuft auf, kann aber auch schon bei jüngeren Tieren beobachtet werden. Im weiteren Verlauf können sich auch Neoplasien (Tumore) entwickeln.
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                 Die zystische Hyperplasie des Endometriums ist eine häufige Erkrankung bei Kaninchen. Diese tritt ab einem Alter von ca. 3-4 Jahren gehäuft auf, kann aber auch schon bei jüngeren Tieren beobachtet werden. Im weiteren Verlauf können sich auch Neoplasien (Tumore) entwickeln. 
 Davon abzugrenzen sind weitere Erkrankungen der Gebärmutter, wie Hydrometra/Mukometra und Pyometra, welche durch hormonelle Imbalancen entstehen. 
  Ätiologie und Pathogenese  
 &amp;nbsp;Unter permanentem Östrogen- und Progesteroneinfluss kommt es zu einer Hyperplasie der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). 
  Symptome  
  Häsinnen&amp;nbsp;können oft relativ unauffällige oder unspezifische Symptome zeigen:  
 
 
 Ausfluss (blutiger Vaginalausfluss) 
 
 
 Inappetenz/Anorexie 
 
 
 (Bauch-)Schmerzen&amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Diagnose  
 Häufig kann die veränderte und schmerzhafte Gebärmutter bereits bei der klinischen Untersuchung palpiert (gefühlt) werden. 
 Neben typischen Symptomen kann die Diagnose&amp;nbsp; Hämometra &amp;nbsp;mit einer&amp;nbsp; Ultraschall - oder&amp;nbsp; Röntgen untersuchung abgesichert werden.&amp;nbsp;Eine&amp;nbsp;Uteropathie liegt i.d.R. vor, wenn sich das Organ deutlich darstellen lässt. 
  Therapie  
 Mittel der Wahl ist eine chirurgische Behandlung, d. h. eine  Kastration (Ovariohysterektomie) . 
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                            <updated>2022-03-16T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Myxomatose</title>
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                                            Infektiöse und hochkontaktiöse Viruserkrankung mit hohen Mortalitätsraten Die Myxomatose ist in Deutschland weit verbreitet. Diese Kaninchenseuche wird durch das Myxomatosevirus hervorgerufen. Wildkaninchen bilden ein natürliches Reservoir für den Krankheitserreger.
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                <![CDATA[
                 Die Myxomatose ist in Deutschland weit verbreitet. Diese Kaninchenseuche wird durch das Myxomatosevirus hervorgerufen. Wildkaninchen bilden ein natürliches Reservoir für den Krankheitserreger. 
 Da die Myxomatose auch unabhängig von der Jahreszeit auftritt, ist ein ständiger Schutz der Kaninchen in Heimtierhaltung und die regelmäßige Impfung in den Zuchtbeständen zwingend notwendig. 
 Klinische Symptome 
 Typische Symptome sind: 
 
 
 Schwellungen und Ödembildung am Kopf 
 
 
 Schellungen und Ödembildung im Anogenitalbereich 
 
 
 Orchitis 
 
 
 Schluck- und Atembeschwerden 
 
 
 Eitriger Augenausfluss 
 
 
 Diagnose 
 Neben dem typischen Verlauf der Erkrankung kann die die Diagnose über einen   fehlenden Impfschutz   gestellt werden. 
 Therapie und Prophylaxe 
 Eine Behandlung erkrankter Tiere kann versucht werden ist aber idR.   nicht   möglich. 
  Schutzimpfungen  sind die wichtigste und erfolgreichste Vorbeugemaßnahme. Regelmäßig und rechtzeitig durchgeführt bieten Impfungen eine hohe Sicherheit gegenüber der Myxomatose. 
   Impfschema für Kaninchen   
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                            <updated>2012-07-11T16:25:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD)</title>
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                                            Infektionserkrankung beim Kaninchen
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                <![CDATA[
                 Die Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD) oder auch Chinaseuche genannt, ist eine hochansteckende virale Infektionskrankheit, sie wird durch ein Calicivirus verursacht.&amp;nbsp; 
 RHD verursacht eine Entzündung der Luftwege, des Magen-Darmtraktes, führt zu massiven Blutgerinnseln, schädigt Leber und Lymphgefäße. 
 Man unterscheidet zwei Verlaufsformen: 
 
 
  perakute Form ,&amp;nbsp; 
 sie ist gekennzeichnet durch plötzlich auftretende Todesfälle ohne vorher erkennbare Anzeichen einer Erkrankung. 
 
 
 
 
  akute Form ,&amp;nbsp; 
 hierbei tritt der Tod 2 - 3 Tage nach den ersten Krankheitsanzeichen ein.&amp;nbsp; 
 
 
 Übertragung 
 Erkrankte Kaninchen scheiden das Virus mit dem Kot, Harn, Speichel, Nasen und Augensekret aus. Das Virus ist dann bis zu 7 Monate lebensfähig. 
 Die Übertragung der RHD erfolgt somit durch den&amp;nbsp; 
 
 
  direkten Kontakt ,&amp;nbsp; 
 z. B. durch infizierte oder erkrankte Tiere 
 
 
 
 
  indirekten Kontakt ,&amp;nbsp; 
 z. B. über Kleidung, Futter, Einstreu, stechende Insekten (Stechmücken, Flöhe) und Arbeitsgeräte 
 
 
 Die Ansteckung findet hauptsächlich über den Verdauungskanal (orale Aufnahme) statt. Sie kann aber auch über den Atemweg (aerogen durch Tröpfcheninfektion) erfolgen. 
 Jungtiere bis zu einem Alter von 4 - 6 Wochen erkranken selten, sie können aber nach Kontakt mit dem Erreger Virusausscheider werden und somit eine Ansteckungsquelle darstellen. 
 Klinische Symptome 
 Typische Symptome sind: 
 
 
 plötzlicher Tod 
 
 
 plötzliche Apathie 
 
 
 Inappetenz 
 
 
 hochgradiger Atemnot 
 
 
 blutiger-schaumiger Nasenausfluss 
 
 
 blutiger Urinabsatz 
 
 
 In der Regel werden die Tiere plötzlich Tod aufgefunden, ohne Anzeichen einer Erkrankung gezeigt zu haben. Charakteristisch ist ein nach hinten gebogener Kopf (bedingt durch die vorangegangenen Krämpfe) sowie ein blutigschaumiger Nasenausfluss. In ungeimpften Beständen sterben häufig die älteren Tiere.&amp;nbsp; 
 Diagnose 
 Neben dem typischen Verlauf der Erkrankung kann die die Diagnose über eine Sektion abgesichert werden. 
 Therapie und Prophylaxe 
 Eine Behandlung erkrankter Tiere ist   nicht   möglich. 
 Schutzimpfungen sind die wichtigste und erfolgreichste Vorbeugemaßnahme. Regelmäßig und rechtzeitig durchgeführt bieten Impfungen eine hohe Sicherheit gegenüber der RHD. Für Ausstellungstiere ist eine RHD-Impfung i.d.R. vorgeschrieben. 
 Um den Infektionsdruck zu senken sind Hygienemaßnahmen sinnvoll. 
   Impfschema für Kaninchen   
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                            <updated>2012-06-27T08:34:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zahnerkrankungen bei Kaninchen und Nagern</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Eine der häufigsten Erkrankungen bei Kaninchen und Nagern (Meerschweinchen, Degus und Chinchillas) sind Veränderungen im Zahnbereich...
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                <![CDATA[
                 Eine der h&amp;auml;ufigsten Erkrankungen bei Kaninchen und Nagern (Meerschweinchen, Degus und Chinchillas) sind Ver&amp;auml;nderungen im Zahnbereich.&amp;nbsp; 
 Man unterscheidet: 
 
 
 erworbene Zahnfehlstellungen 
 
 
 genetische bedingte Zahnfehlstellungen 
 
 
 Erworbene Zahnfehlstellungen 
  Einleitung  Ursache dieser Ver&amp;auml;nderungen sind in erster Linie F&amp;uuml;tterungsfehler, diese k&amp;ouml;nnen schon bei sehr jungen Tieren zum Tragen kommen. H&amp;auml;ufiger jedoch sieht man &amp;auml;ltere Tiere, die aufgrund chronischer Fehlf&amp;uuml;tterung Zahnprobleme entwickeln. 
 Anzeichen die auf Zahnerkrankungen hinweisen 
 Deutliche Anzeichen sind: 
 
 
 Durchfall 
 
 
 einseitig bzw. beidseits tr&amp;auml;nende Augen 
 
 
 knirschen mit den Z&amp;auml;hnen 
 
 
 Inappetenz 
 
 
 Gewichtsverlust 
 
 
 Salivation (Speicheln) 
 
 
 selektives Fressverhalten 
 
 
 schief abgeschliffene Schneidez&amp;auml;hne 
 
 
 Bitte beachten Sie, das einige dieser genannten Symptome auch bei anderen Krankheitsbildern auftreten. 
 In jedem Fall suchen Sie   rechtzeitig   einen (erfahrenen)Tierarzt auf! 
  Klinische Untersuchung  Eine ausf&amp;uuml;hrliche Anamnese unter Ber&amp;uuml;cksichtigung des Kau- und Fressverhaltens der Tiere, eine gr&amp;uuml;ndliche klinische Untersuchung speziell der Kopfregion und eine Untersuchung der Maulh&amp;ouml;hle mittels eines Otoskopes mit aufgesetztem Trichter (aus Metall) erm&amp;ouml;glicht in vielen F&amp;auml;llen schon eine Diagnose. 
 Jedoch kann mit dieser Untersuchungstechnik nur etwa die H&amp;auml;lfte aller Ver&amp;auml;nderungen in der Maulh&amp;ouml;hle diagnostiziert werden, so dass allein durch diese Art der Untersuchung Zahnerkrankungen nicht ausgeschlossen werden k&amp;ouml;nnen. 
 Zu empfehlen ist eine gr&amp;uuml;ndliche orale Untersuchung in Sedation oder Narkose, der Vorteil liegt insbesondere darin, dass die Behandlung f&amp;uuml;r den Patienten deutlich stressfreier verl&amp;auml;uft. In einigen Praxen wird ausschlie&amp;szlig;lich mit einer schonenden Isofloran-Inhalationsnarkose gearbeitet, da diese sehr sicher zu steuern ist und im allgemeinen optimal vertragen wird. 
 Dennoch werden dabei 25 % der pathologischen Ver&amp;auml;nderungen &amp;uuml;bersehen, wie bei postmortalen Untersuchen erfolglos behandelter Tiere festgestellt wurde (Pl&amp;uuml;mer, E. u. J. Schreyer). Um diese diagnostische L&amp;uuml;cke zu schlie&amp;szlig;en bietet sich die R&amp;ouml;ntgendiagnostik an, hierbei werden verschiedene Aufnahmen angefertigt um die jeweiligen Zahnwurzeln darzustellen, dies erfolgt am besten mittels modernster digitaler R&amp;ouml;ntgentechnik kann aber auch mit herk&amp;ouml;mmlicher&amp;nbsp; R&amp;ouml;ntgentechnik erfolgen und bietet die M&amp;ouml;glichkeit im Detail gut interpretierbare R&amp;ouml;ntgenbilder anzufertigen. 
  Ursachen  Durch die Verl&amp;auml;ngerung und/oder Verformung der intraoralen Zahnkronen erh&amp;ouml;ht sich w&amp;auml;hrend der Ruhezeiten der occlusale Druck auf die Backenz&amp;auml;hne. Da das Wachstum der Z&amp;auml;hne trotzdem konstant bleibt, ver&amp;auml;ndert sich die Richtung der Zahneruption, die Wurzelspitze intrudiert. Dadurch verl&amp;auml;ngert sich die Zahnwurzel. 
 Mangelhafte Kalzifikation, deren &amp;Auml;tiologie nicht sicher gekl&amp;auml;rt ist (F&amp;uuml;tterung?), f&amp;uuml;hrt dazu, dass diese Z&amp;auml;hne weicher als normal sind, dadurch kommt es h&amp;auml;ufig zu Missbildungen und unterschiedlich starkem Fehlwachstum. Gleichzeitig f&amp;uuml;hrt die Erweichung der Zahnsubstanz zu verst&amp;auml;rktem oder ungleichm&amp;auml;&amp;szlig;igem Abrieb dieser Z&amp;auml;hne (Stufengebiss). 
  Behandlung  Die Behandlung sollte   grunds&amp;auml;tzlich unter Narkose   stattfinden.&amp;nbsp; 
     Schr&amp;auml;gabschliff der Schneidez&amp;auml;hne, ein deutlicher Hinweis f&amp;uuml;r Ver&amp;auml;nderungen der Backenz&amp;auml;hne   
 Hat der Patient lediglich Zahnspitzen, werden diese entsprechend abgeschliffen. H&amp;auml;ufig sind die Backenz&amp;auml;hne derart ver&amp;auml;ndert, das diese gek&amp;uuml;rzt und in Form gebracht werden m&amp;uuml;ssen, insbesondere auch bei genetischen Zahnanomalien. Bei hochgradigen Ver&amp;auml;nderungen, gerade im Zusammenhang mit Abszessen kann es notwendig sein den betroffenen Zahn zu ziehen, da es sich i.d.R. um Wurzelabszesse handelt.&amp;nbsp; 
 In aller Regel erhalten die Patienten ein Analgetikum (Schmerzmittel), welches die Tiere f&amp;uuml;r die ersten 48 Stunden nach der Zahnkorrektur abdeckt. Bei sehr geringgradigen Ver&amp;auml;nderungen ist dies oft nicht erforderlich. 
 In einigen F&amp;auml;llen ist ein Antibiotikum erforderlich,&amp;nbsp; gerade im Zusammenhang mit Abszessen, welches &amp;uuml;ber einen entsprechenden Zeitraum verabreicht werden muss. 
 Hinweis:    Tiere mit genetischen bedingte Zahnanomalien sind   Dauerpatienten  ! 
  Therapiebegleitende Ma&amp;szlig;nahmen  In den allermeisten F&amp;auml;llen l&amp;auml;sst sich durch eine  artgerechte Ern&amp;auml;hrung  die Zahngesundheit erfolgreich erhalten. Bei den genetisch bedingten Zahnfehlstellungen lassen sich zumindest die Zeitr&amp;auml;ume der Zahnbehandlungen hinausz&amp;ouml;gern. 
 Genetisch bedingte Zahnfehlstellungen 
 Diese Zahnanomalien sind angeboren. Bei der Verpaarung wird h&amp;auml;ufig nicht auf die Zahngesundheit der Elterntiere geachtet, auch ist es bei einigen (Kaninchen-)Z&amp;uuml;chtern Zuchtziel ein &quot;kindchenhaftes&quot; Schema zu erzeugen, welches zu einer Verk&amp;uuml;rzung des Sch&amp;auml;dels und somit der Kiefer f&amp;uuml;hrt, diese sogenannten Qualzuchten f&amp;uuml;hren unweigerlich zu Zahnanomalien. 
 Typische Ver&amp;auml;nderungen sind eingedrehte Schneidez&amp;auml;hne des Oberkiefers bzw. endlos wachsende Schneidez&amp;auml;hne des Unterkiefers, da diese keine M&amp;ouml;glichkeit haben sich gegenseitig abzunutzen. Aber auch die Backenz&amp;auml;hne stehen h&amp;auml;ufig nicht in einer Reihe und k&amp;ouml;nnen sich so nicht optimal abnutzen. 
 Solche Tiere sind   Dauerpatienten  , und m&amp;uuml;ssen regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig einer Zahnkorrektur unterzogen werden! 
 Behandlungsm&amp;ouml;glichkeiten und Therapie siehe oben.    
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                            <updated>2012-06-08T08:27:00+02:00</updated>
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