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        <name>TierarztPraxis Wilhelmshaven® - Dr. med. vet. Ralf Michling</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-05-17T16:26:04+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Arterielle feline Hypertonie (Bluthochdruck) der Katze</title>
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                                            Bluthochdruck (Hypertonie) ist ein signifikantes Problem, das insbesondere bei älteren Katzen für Morbidität und Mortalität verantwortlich ist.
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                   Systemische  Hypertonie (Bluthochdruck)  
 Unter Hypertonie versteht man die pathologische und persistierende Erhöhung des systoloischen Blutdrucks.&amp;nbsp;Durch eine anhaltende Hypertonie kommt es zu einer erhöhten Nachlast am Herzen und einer Schädigung vor allem der Arteriolen und des Kapillarbetts. Daher sind besonders stark vaskularisierte (durchblutete) Organe gefährdet. Anfangs schützt sich der Körper durch die autoregulatorische Vasokonstriktion, um den Blutfluss weitest möglich konstant zu halten. Sind jedoch diese Mechanismen erschöpft und hält die Vasokonstriktion länger an, kommt es allmählich zu einer Ischämie (Unterversorgung) des Gewebes und zum Verlust der kapillären Endothelialfunktion. Durch die fehlende Barrierefunktion der Gefäßwand tritt Flüssigkeit ins Gewebe aus. Klinisch lassen sich dann Blutungen und Ödeme nachweisen. 
 Systemische Hypertonie kann durch zahlreiche Faktoren verursacht werden, unterschieden werden: 
 
 
 Durch umweltbedingte oder situationsabhängige Stressoren –  situationsbedingte Hypertonie  &quot;Weißkitteleffekt&quot; (Tierarztbesuch) 
 
 
 Im Zusammenhang mit primären Erkrankungen, die bekanntermaßen einen hohen Blutdruck induzieren –  sekundäre Hypertonie  Chronische Nierenerkrankungen (CNI), Hyperthyreose, primärer Hyperaldosteronismus, Diabetes mellitus, akute Nierenerkrankungen. 
 
 
 Bei Fehlen anderer potenziell kausaler Krankheitsprozesse –  idiopathische Hypertonie . 
 
 
  Symtome und Krankheitsverlauf  
 Die auch als „Silent Killer“ bezeichnete systemische Hypertonie verläuft oft asymptomatisch, bis hochgradige Organschäden entstanden sind. Die vulnerabelsten Organe für systemischen Bluthochdruck sind die Augen, das Gehirn, das Herz und die Nieren aufgrund ihrer reichen arteriolären Versorgung. Die entsprechenden hypertoniebedingten Schäden werden als Endorganschäden (EOS) bezeichnet. 
  EOS betreffen vordergründig folgende Organe:  
 
 
 Augen Sehr häufig beeinträchtigt und meist als erstes klinisch auffällig sind die Augen bei Katzen. Die anfänglichen intraokulären Blutungen können bis hin zu einer Netzhautablösung führen. 
 
 
 Nieren Eine chronische&amp;nbsp;&amp;nbsp;Hypertension schädigt die&amp;nbsp;Nierenfunktion&amp;nbsp;durch einen intraglomerulären Druckanstieg. Der erhöhte Druck in den Nephronen, verbunden mit einer zusätzlichen Produktion von Wachstumsfaktoren, führt zu einer Glomerulosklerose und schlussendlich zum Untergang des gesamten Nephrons. 
 
 
 Herz Die Auswirkungen auf das Herz lassen sich aus der erhöhten Nachlast ableiten. Durch die Erhöhung des peripheren Widerstands, vor allem im Körperkreislauf, hypertrophiert der linke Ventrikel konzentrisch und es kommt zu einer hypertrophen Kardiomyopathie (HCM). Kardiologische Abnormalitäten kommen sehr häufig bei hypertensiven Katzen vor. 
 
 Gehirn Hypertensiven Katzen können auch eine neurologische Symptomatik aufweisen, welche auf degenerative Veränderungen der Gefäßwände und folgende Hirnschädigungen zurückzuführen ist. Die Anzeichen dafür können sehr unterschiedlich sein und variieren je nach betroffener Hirnregion, angefangen von Verhaltensänderungen, Konvulsionen über neurologische Ausfälle bis hin zum plötzlichen Tod. 
 
  Diagnose  
 Die Blutdruckmessung, z. B. mit der  High Definition Oszillometrie (HDO®) , ist Mittel der Wahl zur Diagnose einer systemischen Hypertonie. 
  Sobald die Diagnose einer systemischen Hypertonie bestätigt ist, sollten weiterführende Untersuchungen erfolgen, um die zugrundeliegende Ursache zu ermitteln und somit eine geeignete Therapie einleiten zu können.  
 
 
  Blutuntersuchungen ( Chronische Nierenerkrankungen (CNI), Hyperthyreose, primärer Hyperaldosteronismus, Diabetes mellitus, akute Nierenerkrankungen)   
 
 
 
 
 
 
 Da die systemische Hypertonie als eine Erkrankung älterer Tiere gilt, wird die Blutdruckmessung als integraler Bestandteil eines jeden Routinescreenings bei älteren Kleintieren empfohlen 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Therapie  
  Das therapeutische Ziel ist vor allem eine dauerhafte Senkung des erhöhten Blutdrucks.  
 
 
  Stufenweise Einleitung medikamentöser blutdrucksenkender Behandlung, bevorzugt werden Arzneimittel mit langsamem Wirkungsbeginn und langer Wirkungsdauer  
 
 
  Überlegungen zur Behandlung von bereits vorhandenen Endorganschäden und begleitender Erkrankungen wie z.B. CNI oder Hyperthyreose.  
 
 
  Monitoring  
  Wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks, z. B. mit der&amp;nbsp; High Definition Oszillometrie (HDO®) . Das Intervall für die Messungen wird individuell und je nach Verlauf des Bluddrucks und der Begleiterkrankungen festgelegt.  
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                            <updated>2024-08-22T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)</title>
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                                            Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste Herzerkrankung der Katze. Sie ist durch eine primäre hypertrophie des linken Ventrikel gekennzeichnet. Als Folge einer diastolischen und aber auch systolischen Dysfunktion kommt es bei betroffenen Katzen zum Linksherzvers...
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                <![CDATA[
                 Die&amp;nbsp;hypertrophe Kardiomyopathie&amp;nbsp;(HCM)&amp;nbsp;ist die häufigste&amp;nbsp;Herzerkrankung&amp;nbsp;der&amp;nbsp;Katze. Sie ist durch eine primäre hypertrophie des linken Ventrikel&amp;nbsp;gekennzeichnet. Als Folge einer diastolischen und aber auch systolischen Dysfunktion kommt es bei betroffenen Katzen zum Linksherzversagen. Der plötzliche Herztod sowie feline arterielle Trombembolie (FATE) können ebenso Folge der Erkrankung sein. 
 Die HCM ist zum einem eine genetisch-bedingte Herzerkrankung (Perser, Maine Coon, Ragdoll oder Britisch Kurzhaar).&amp;nbsp;Ätiologische&amp;nbsp;Untersuchungen konnten zeigen, dass die Ursache in einer&amp;nbsp;Erkrankung&amp;nbsp;der&amp;nbsp;Sarkomere&amp;nbsp;liegt. Dadurch wird die mechanische Funktion der&amp;nbsp;Herzmuskelzellen&amp;nbsp;beeinträchtigt, was schließlich zur Hypertrophie führt. 
 Bei Katzen wurden zahlreiche&amp;nbsp;Mutationen&amp;nbsp;gefunden, die für die Entstehung der HCM verantwortlich sind. Ein Vielzahl der Mutationen wird dabei&amp;nbsp;autosomal-dominant&amp;nbsp;vererbt, jedoch können auch andere Erbgänge und&amp;nbsp;de novo-Mutationen zu einer HCM führen. Bei den Rassen Maine Coon und Ragdoll wurden zwei Mutationen im Myosin-bindenden Protein-C (MYBPC3)&amp;nbsp;Gen&amp;nbsp;identifiziert. 
 Zudem erkranken auch ältere Katzen aufgrund&amp;nbsp;anderer Vorerkrankungen&amp;nbsp;wie Nieren- oder  Schilddrüsenproblemen  an HCM. 
  Krankheitsverlauf  
 Die HCM zeichnet sich&amp;nbsp;hämodynamisch&amp;nbsp;durch eine&amp;nbsp;diastolische&amp;nbsp;Dysfunktion&amp;nbsp;aus. Aufgrund dessen ist der&amp;nbsp;Herzmuskel&amp;nbsp;nicht in der Lage, während der Diastole ausreichend zu erschlaffen. Die Zeit, die für die Diastole zur Verfügung steht, ist von der&amp;nbsp;Herzfrequenz&amp;nbsp;abhängig. Deshalb entwickeln Katzen mit HCM bei&amp;nbsp;Tachykardie&amp;nbsp;ein schweres&amp;nbsp;Krankheitsbild. 
 Bei manchen Tieren besteht zusätzlich eine dynamische&amp;nbsp;systolische&amp;nbsp;Obstruktion&amp;nbsp;des linksventrikulären Ausflusstrakts (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie (HOCM)). Das&amp;nbsp;septale&amp;nbsp;Mitralklappensegel&amp;nbsp;bewegt sich dabei während der Systole vor den&amp;nbsp;Aortenausflusstrakt&amp;nbsp;(Systolic Anterior Movement (SAM)). Dies führt einerseits zu einer Ausflussobstruktion, andererseits zu einer&amp;nbsp;Mitralklappeninsuffizienz. Der Befund eines SAM bedeutet jedoch nicht notwendigerweise auch das Vorliegen einer hypertrophen Kardiomyopathie. 
 Die damit einhergehende Dilatation des&amp;nbsp;Vorhofes&amp;nbsp;führt häufig zu einer Bildung von&amp;nbsp;Thromben (feline arterielle Thrombembolie (FATE)) 
  Symtome  
 Die meisten Katzen werden als Notfallpatienten vorgestellt. Bei diesen Tieren dominieren entweder die&amp;nbsp;Symptome&amp;nbsp;eines&amp;nbsp;Herzversagens&amp;nbsp;oder die einer&amp;nbsp;Aortenthrombose. Manchmal liegen auch beide Krankheitszeichen gleichzeitig vor. 
 Häufige&amp;nbsp;klinische&amp;nbsp;Anzeichen sind: 
 
 
 Dyspnoe 
 
 
 Tachypnoe 
 
 
 Maulatmung 
 
 
 Lahmheit 
 
 
 kalte&amp;nbsp;Hinterextremitäten 
 
 
 Schmerzäußerung 
 
 
 Apathie 
 
 
 Galopprhythmus&amp;nbsp;oder&amp;nbsp;Herzgeräusch&amp;nbsp;bei der&amp;nbsp;Auskultation 
 
 
 feline arterielle Thrombembolie (FATE) 
 
 
 plötzlicher Herztod 
 
 
 Im Gegensatz zum Hund leiden Katzen mit Herzerkrankungen nicht an&amp;nbsp;Husten. Aufgrund einer möglichen Mitralklappeninsuffizienz kann es jedoch zum Rückstau in die&amp;nbsp;Lunge&amp;nbsp;und infolgedessen zum&amp;nbsp;Lungenödem&amp;nbsp;und/oder&amp;nbsp;Pleuraerguss&amp;nbsp;kommen. 
  Diagnose  
 Die&amp;nbsp;Diagnosestellung&amp;nbsp;erfolgt mittels&amp;nbsp; Röntgen &amp;nbsp;und insbesondere durch&amp;nbsp; Echokardiographie (Herzultraschall) . 
   Röntgendiagnostik   
 Mit&amp;nbsp;Thoraxaufnahmen&amp;nbsp;in zwei Ebenen können in vielen Fällen beim Nachweis einer&amp;nbsp;Kardiomegalie&amp;nbsp;helfen, wobei insbesondere Vergrößerungen des&amp;nbsp;linken Vorhofs&amp;nbsp;und der&amp;nbsp;Herzohren&amp;nbsp;gut erfasst werden. Darüber hinaus lässt sich auch ein möglicherweise bereits vorhandenes Lungenödem gut darstellen. Eine endgültige Diagnose mittels&amp;nbsp;Röntgen ist in der Regel nicht möglich. 
 Diagnostische Kriterien in der Röntgenuntersuchung sind: 
 
 
 Vertebral Heart Scales (VHS) &amp;gt; 8,1 
 
 
 &quot;Valentine shaped heart&quot; 
 
 
   Echokardiographie (Herzultraschall)   
 Mit der 2D-Echokardiographie kann die Form und Größe der Herzkammern sowie die Struktur und Funktion der Herzwände und -klappen beurteilt werden.&amp;nbsp;Bei der TM-Mode Untersuchung lassen sich die wesentlichen Funktionsgrößen des Herzens berechnen.&amp;nbsp;Mit der Doppler Untersuchung&amp;nbsp; ist die Darstellung der Strömungsrichtung und der Geschwindigkeit des fließenden Blutes möglich. 
 Diagnostische Kriterien in der Herzultraschalluntersuchung sind: 
 
 
 Dicke der linksventrikulären Hinterwand (diastolisch) &amp;gt; 0,55 cm 
 
 
 linksventrikulärer&amp;nbsp;enddiastolischer&amp;nbsp;Durchmesser &amp;lt; 1,7 cm 
 
 
 linksventrikuläre Verkürzungsfraktion &amp;gt; 25&amp;nbsp;% 
 
 
 Vor der endgültigen Diagnosestellung einer HCM müssen weitere Erkrankungen ausgeschlossen werden, die ähnliche Veränderungen am&amp;nbsp;Myokard&amp;nbsp;bewirken. Unter anderem können&amp;nbsp; Schilddrüsenüberfunktion (feline Hyperthyreose) ,&amp;nbsp;neoplastische&amp;nbsp;Infiltrationen (Tumore)&amp;nbsp;oder&amp;nbsp; systemischer&amp;nbsp;Bluthochdruck&amp;nbsp;(feline Hypertonie)  klinische, radiologische und echokardiografische Veränderungen einer HCM vortäuschen. 
 Die Ausschlussdiagnose erfolgt mittels  Blutdruckmessung  und  Blutuntersuchung . 
 Diagnostische Kriterien in diesem Zusammenhang sind: 
 
 
 normaler&amp;nbsp;Thyroxinspiegel 
 
 
 systolischer&amp;nbsp;Blutdruck&amp;nbsp;&amp;lt; 170&amp;nbsp;mmHg 
 
 
  Therapie  
 Es ist keine&amp;nbsp;kausale&amp;nbsp;Therapie&amp;nbsp;bekannt. Die&amp;nbsp;Behandlung&amp;nbsp;zielt auf die Verbesserung der klinischen Veränderungen ab und muss individuell an jeden Patienten – je nach Ausmaß und Art der Symptome – angepasst werden. 
 Zum Einsatz kommen unter anderem&amp;nbsp;Diuretika (z. B. Torasemid) in Kombination mit&amp;nbsp;ACE-Hemmern, Pimobendan, Betablocker&amp;nbsp;(z. B.&amp;nbsp;Atenolol) und&amp;nbsp;Blutverdünner&amp;nbsp;(z. B.&amp;nbsp;Clopidogrel).  Katzen, denen&amp;nbsp;Medikamente&amp;nbsp;nur schwer&amp;nbsp;per os&amp;nbsp;verabreicht werden können, müssen gemäß einer Prioritätenliste behandelt werden, d. h. mit Fokus auf die Therapie der Hauptsymptome. Ist eine Behandlung nicht möglich sollte das Tier rechtzeitig erlöst werden. 
 Unterstüzend können&amp;nbsp;Omega-3-Fettsäuren und Taurin über die Fütterung gegeben werden. 
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                            <updated>2024-08-13T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Glandulär-zystische Hyperplasie (GzH) der Katze</title>
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                                            Die GzH, ist eine Verdickung der Uteruswand (Gebärmutterwand), welche auf einer zystischen Entartung der Uterindrüsen beruht. Das Risiko für die Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter.
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
 Die Glandulär-zystische Hyperplasie (GzH), ist eine Verdickung der Uteruswand (Gebärmutterwand), welche auf einer zystischen Entartung der Uterindrüsen beruht.&amp;nbsp;Das Risiko für die Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter. 
 &amp;nbsp; 
  Äthiologie  
 Als Grundlage wird eine Imbalance der Sexualstroide vermutet. Offenbar schützt die Gravidität (Trächtigkeit) das Endometrium vor Veränderungen, welche die Fertilität beeinträchtigen. 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 Wenn Zuchtkätzinnen nicht regelmäßig zum tragen kommen, ist mit einer reduzierten Fruchtbarkeit zu rechnen, auch wenn nur eine einzige Rolligkeit übersprungen wird. 
 
 
 
 
  Symptome  
 Die GzH verläuft klinisch oft inapparent, wenn der Uterus nicht zusätzlich von Bakterien besiedelt ist (-&amp;gt; Endometritis).&amp;nbsp;Betroffene Katzen entwickeln je nach vorliegender Veränderung häufig systemische Beeinträchtigung wie Depression, Anorexie und Fieber in unterschiedlicher Ausprägung. 
  Therapie  
 Die Behandlung besteht in einer  Ovariohysterektomie  (vollständige Kastration). 
 &amp;nbsp; 
  Prophylaxe  
 Die rechtzeitige Kastration, d. h. eine  Ovarioektomie &amp;nbsp;(Entfernung der Eierstöcke), ist bei Katzen unabhängig von der Haltungsform sinnvoll. 
 
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                            <updated>2022-03-18T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Leckalopezie der Katze und ihre Ursachen</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die psychogene Leckalopezie der Katze kann stress- oder angstbedingt sein und wird als Zwangsstörung angesehen. Viel häufiger aber gibt es einen medizinischen Grund -&gt; Juckreiz Die meisten Katzen leiden unter starkem Juckreiz und lecken sich deshalb kahl.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Es gibt (fast) immer einen Grund  
 Die psychogene Leckalopezie der Katze kann stress- oder angstbedingt sein und wird als Zwangsstörung angesehen. Viel häufiger aber gibt es einen medizinischen Grund -&amp;gt;  Juckreiz  
 Die meisten Katzen leiden unter starkem Juckreiz und lecken sich deshalb kahl. 
 Die psyhogene Alopezie wird häufig überdiagnostiziert, und ist immer eine Ausschlussdiagnose. Vielen dieser Katzen kann mit entsprechender Therapie geholfen werden, die wenigen psyhogenen Fälle sind deutlich schwerer zu behandeln, und erfordern neben einer medikamentöse Therpie eine gute Zusammenarbeit mit dem Besitzer. 
 Das klassische Bild ist eine symmetrische Haarlosigkeit, meißt ohne sichtbare Veränderungen der Haut. Betroffen sind vor allem der Bauch, die Innenschenkel und der hintere Rücken, seltener die Gliedmaßen. 
 Durch eine gründliche Untersuchung sollten 
 
 
 Dermatophyten (Pilzbefall),&amp;nbsp; 
 
 
 Schmerzen,&amp;nbsp; 
 
 
 Erkrankungen der Harnwege (Blasensteine, schmerzhafte chron. Erkrankungen),&amp;nbsp; 
 
 
 Verstopfung der Analdrüsen 
 
 
 felines Hyperästhesiesyndrom (diese Tiere lassen sich ungerne streicheln, zeigen Muskelzuckungen, vermehrte Unruhe, beißen sich in den Rücken und Schwanz) 
 
 
 ausgeschlossen werden. 
 Darüber hinaus sollte durch eine Antiparasitikabehandlung Flohbefall oder eine Flohspeichelallergie sicher ausgeschlossen werden. 
 Danach sollte eine mind. achtwöchige Ausschlussdiät durchgeführt werden. 
 Häufig finden sich multifaktorielle Ursachen, dh. Umweltallergien und Futtermittelunverträglichkeiten, sowie reine Futtermittelunverträglichkeiten und parasitär bedingte Hypersensivität. 
  Diaknostik  
 Um Juckreiz als Auslöser für vermehrtes Lecken zu beweisen, kann eine Behandlung mit Cortison notwendig sein, da Allergietest das Vorliegen einer Allergie nicht beweisen! Lässt das Putzverhalten nach und die Haare wachsen wieder, ist Juckreiz die Ursache und eine psyhogene Alopezie unwarscheinlich. 
 Diese Ausschlussdiagnostik erfolgt immer nach vorangegangener Flohbehandlung und Futtermitteltest. 
                ]]>
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                            <updated>2015-05-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Flohspeichel-Allergie (FAD)</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Eine Flohspeichel-Allergie bei der Katze ist eine Überempfindlichkeit die bei Flohbefall entsteht. Dabei reagiert das Abwehrsystem (Immunsystem) der Katze speziell auf Flohspeichel, der durch Flohbisse in ihre Haut gelangt.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Schon bei einem geringen Flohbefall kommt es bei der Katze zu juckenden Hautveränderungen und Entzündungen als Zeichen der Flohspeichel-Allergie. Dem Tierbesitzer fällt dann auf, dass sich die Katze häufig kratzt oder befallene Stellen beißt; stellenweise kann sie außerdem Fell verlieren (Haarausfall, Alopezie), und es fallen kleine Krusten auf. 
 Krankheitsverlauf 
 Beim ersten Kontakt mit Flohallergenen sind meist noch keine Symptome erkennbar. Sobald das Immunsystem der Katze erneut mit dem Allergen (Flohspeichel) in Kontakt kommt, treten Hautreaktionen auf. 
 Bei Substanzen wie Flohspeichel handelt es sich um sogenannte „Allergene“, also um Stoffe, die gewöhnlich harmlos sind, bei einzelnen Tieren individuell jedoch eine Allergie auslösen. 
 Bei einer Flohspeichel-Allergie erkennen Abwehrzellen der Haut den Speichel der Flöhe, sie schütten Botenstoffe aus, die zu einer starken Abwehrreaktion führen. So schwillt beispielsweise die Haut der Katze an, es kommt zu Juckreiz, Rötung oder Ausschlag, teilweise auch zu Entzündungen. 
 Symptome 
 Typische Symptome einer Flohspeichel-Allergie bei der Katze sind: 
 
 
 Hautrötungen 
 
 
 Ausschlag 
 
 
 Schwellungen 
 
 
 starker Juckreiz vor allem an den Stellen, an denen Flöhe gebissen haben 
 
 
 Haarausfall (Alopezie) 
 
 
 weitere Hautveränderungen sowie Entzündungen in Form von&amp;nbsp;Knötchen- und Krustenbildung (Feline Miliare Dermatitis) 
 
 
 Von einer Flohspeichel-Allergie betroffene Katzen reagieren meist mit starkem Kratzen, Lecken und beißen auf die stark juckenden Flohbisse. Dies kann soweit gehen, dass sich befallene Katzen selbst verletzen. 
 Diagnose 
 Häufig kann man die Flöhe beziehungsweise ihren Kot, Eier und Larven der Flöhe schon direkt erkennen. Mit einem Flohkamm läßt sich zudem auch die massive Krustenbildung der Haut nachweisen. 
 Da die allergische Reaktion schon durch einen einzigen Flohbiss auslösbar ist, sind die oben beschrieben Symptome und Hautveränderungen beweisend, auch wenn der Nachweis von Flöhen und Flohkot nicht immer gelingt. 
 Therapie/Prophylaxe 
 Eine Flohspeichel-Allergie bei der Katze lässt sich mit einer gezielten Behandlung meist gut therapieren. 
 Bei einer Flohspeichel-Allergie reagiert das Immunsystem der Katze überempfindlich. Die Symptome lassen sich meist mit Glukokortikoiden (Kortison) behandeln. Diese hemmen die allergische Entzündungsreaktion und lindern den Juckreiz. Ist die Haut der Katze infolge der Entzündung auch mit Bakterien infiziert, ist eine Behandlung mit Antibiotika hilfreich. 
 Gegen einen Befall mit Flöhen wirken geeignete Antiparasitika meist recht zuverlässig. Sie töten entweder die ausgewachsenen Flöhe und/oder deren Eier und Larven ab. Wichtig ist, auch die Umgebungbehandlung, also beispielsweise den Katzenkorb mit einem entsprechenden Spray (z.B.  FLEE ) zu besprühen, und andere Haustiere auf Flohbefall untersuchen und gegebenenfalls behandeln zu lassen. 
   Nur 5% der vorhandenen Flohpopulation lebt als ausgewachsener Floh am Tier. Die restlichen 95% befinden sich als Eier (50%), Larven (35%) und Puppen (10%) in der unmittelbaren Umgebung des Flohträgers.   
 Tierärzte sind die einzigen dafür ausgebildeten sind, und über die Beratungskompetenz verfügen ein geeignetes Präparat für die Behandlung zu finden, also fragen Sie bitte nicht Ihren Arzt oder Apotheker sondern gleich Tierärzte…! 
 Prognose 
 Eine Flohspeichel-Allergie bei der Katze hat in der Regel eine sehr gute Prognose. Gewöhnlich bessern sich die Symptome der Allergie, sobald die Flöhe entfernt wurden. Flöhe lassen sich meist gut bekämpfen. Bei Freigängern läßt sich die Erkrankung nur schwer kontrollieren, da es für Katzen (im Gegensatz zum Hund) keine Antiparasitika mit repellierender Wirkung gibt. 
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                            <updated>2014-02-03T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Toxoplasmose</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die Toxoplasmose ist eine weltweit vorkommende Infektionskrankheit, die durch einen einzelligen Parasiten (Toxoplasma gondii) hervorgerufen wird.
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                <![CDATA[
                  Die Toxoplasmose ist eine weltweit vorkommende Infektionskrankheit, die durch einen einzelligen Parasiten (  Toxoplasma gondii  ) hervorgerufen wird.  
  Die Toxoplasmose verläuft in der Regel ohne sichtbare Krankheitserscheinungen. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können jedoch Entzündungen des zentralen Nervensystems und andere Symptome auftreten.  
  Infizieren sich Frauen erstmalig während einer Schwangerschaft, kann dies zu schwerwiegenden Schädigungen der Augen oder des Gehirns des ungeborenen Kindes führen, die z. T. erst nach Jahren in Erscheinung treten.  
  Toxoplasmose bei Katzen  
   Die Katze nimmt bei dieser Infektion eine Sonderstellung ein. Nur sie ist Endwirt und nur sie scheidet Oozysten aus, die für den Menschen gefährlich werden können.   
  Eine gesunde Katze entwickelt nach einem ersten Kontakt mit Toxoplasmen eine Immunität, so dass bei weiteren Infektionen in der Regel keine Oozysten mehr nachweisbar sind.  
  Die Eier (Toxoplasmen-Oozysten), werden mit dem Katzenkot ausgeschieden, und sind sehr wiederstandsfähig und können monatelang überdauern. Die Ausscheidungsphase dauert wenige Wochen und verläuft meist ohne Symptome.  
 
 
  In nur ca. 0,6 bis 1,3% aller Katzenkotproben werden Toxoplasmen-Oozysten nachgewiesen.  
 
 
  Oozysten werden erst 2 bis 4 Tage nach der Ausscheidung infektiös.  
 
 
  etwa 70% der Katzen sind infiziert.  
 
 
  Ansteckungsmöglichkeiten  
  Nach einer Infektion mit Toxoplasmen können sich diese in Muskulatur oder inneren Organen ansiedeln und dort sogenannte Gewebezysten bilden.&amp;nbsp;  
  Tiere infizieren sich durch:  
 
 
  durch fressen von Pflanzen, die mit toxoplasmenhaltigen Katzenkot verunreinigt sind  
 
 
  durch fressen von kleinen Beutetieren, vor allem von Wildnagern (Mäuse)  
 
 
  Menschen infizieren sich durch:  
 
 
  Verzehr von rohen oder ungenügend gegarten, zystenhaltigen Fleisch und Wurstwaren.  
 
 
  Rohmilch und -produkte von Ziegen und Schafen.  
 
 
  verunreinigtes Gemüse.  
 
 
  direkter Kontakt mit Katzenkot.  
 
 
  Die direkte Ansteckung über Katzen ist sehr selten.  
  Tiere, bei denen Antikörper nachgewiesen wurden und ständig im Haus leben, können sich nicht infizieren, solange sie nur mit handelsüblichem Futter oder abgekochtem Fleisch gefüttert werden.  
  Menschen und Tiere mit stabilem Immunsystem, bei denen Antikörper nachgewiesen wurden, sind in der Regel für den Rest ihres Lebens geschützt - auch während einer Schwangerschaft.  
  Nachweismethoden  
  Durch Untersuchungen einer&amp;nbsp; Kotprobe &amp;nbsp;Ihrer Katze kann festgestellt werden, ob diese aktuell Oozysten ausscheidet. Da die Erreger nicht kontinuierlich nachweisbar sind, wird eine zwei- bis&amp;nbsp; dreimalige &amp;nbsp;Untersuchung im Abstand von 14 Tagen empfohlen.  
  Sollte das Ergebnis der Kotprobe negativ ausfallen - was wahrscheinlich ist, da nur ca. 1 % der freilaufenden Katzen in Mitteleuropa Toxoplasmose-Oozysten ausscheiden, kann mittels&amp;nbsp; Blutuntersuchung &amp;nbsp;festgestellt werden, ob sie sich bereits mit den Erregern auseinander gesetzt hat.  
 
 
  Wenn sowohl die Blutuntersuchung als auch zwei/drei Kotuntersuchungen im Abstand von 14 Tagen  negativ  verlaufen, hat sich die Katze mit großer Sicherheit noch nicht mit Toxoplasmen infiziert. Sie stellt kein Risiko für den Menschen dar. Zur Verhinderung einer frischen Infektion des Tieres, sollte die Katze in der Wohnung gehalten und ausschließlich mit Fertigfutter oder mit durch erhitztem Frischfutter ernährt werden.  
 
 
  Verläuft die Blutuntersuchung  positiv  und sind die nachfolgenden zwei Kotuntersuchungen im Abstand von zwei&amp;nbsp;Wochen  negativ , dann ist die Katze zwar infiziert, stellt aber mit großer Sicherheit keine Infektionsquelle dar.&amp;nbsp;Eine Neuinfektion des Tieres muss allerdings unterbunden werden. Jagen und die Aufnahme von rohem Fleisch&amp;nbsp;sollten Sie vermeiden. Die Katze sollte unbedingt im Haus gehalten und nur mit Fertigfutter ernährt werden.  
 
 
  Infektionsprophylaxe  
 
 
  Schwangere oder andere gefährdete Personen, bei denen mittels einer Blutuntersuchung festgestellt wurde, dass sie bisher keinen Kontakt mit Toxoplasmen hatten, können durch Untersuchung ihrer Katze feststellen ob eine Gefährdung gegeben ist.  
 
 
 
 
  Ist die Katze bei den Untersuchungen Toxoplasmosenegativ und hat die Möglichkeit zum Mäusefang, kann es jederzeit zu einer Infektion mit anschließender Ausscheidung kommen. Diese Tiere sollten regelmäßig untersucht werden  
 
 
 
 
  Besonders während der Schwangerschaft keine rohen oder ungenügend gegarten Fleisch- oder Wurstwaren essen.  
 
 
 
 
  Nach der Zubereitung von rohem Fleisch Hände gründlich waschen.  
 
 
 
 
  Bei der Gartenarbeit Handschuhe tragen oder Hände anschließend gründlich waschen.  
 
 
 
 
  Die Katzentoilette täglich r einigen und desinfizieren, z.B. mit heißem Wasser (über 55 &#039;C), &amp;nbsp;Schwangere und andere gefährdete Personen sollten dies keinesfalls selber tun.  
 
 
 
 
  Kotverschmutzte Gegenstände mit heißem Wasser (über 55 C), Wasserdampf oder 10% Ammoniak* reinigen.  
 
 
 
 
  Sandkästen für Kinder Abdecken.  
 
 
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                            <updated>2013-11-07T14:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Katzenschnupfenkomplex</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Atemwegserkrankungen bei der Katze stellen immer ein multifaktorielles Geschehen dar. Katzenschnupfen ist zunächst einmal eine Sammelbezeichnung für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und der Schleimhäute der Katze. Es handelt sich hierbei also um einen Symptomkomplex, der ...
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                <![CDATA[
                 Katzenschnupfen ist zunächst einmal&amp;nbsp; eine Sammelbezeichnung für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und der Schleimhäute der Katze. Es handelt sich hierbei also um einen Symptomkomplex, der durch unterschiedliche Erreger hervorgerufen wird und Nase, Maulhöhle und&amp;nbsp;Augen betrifft. Beteiligte Erreger sind verschiedene Viren&amp;nbsp; sowie&amp;nbsp; Bakterien und Pilze. Da die Erreger sich gegenseitig begünstigen und damit parallel auftreten können und Behandlung und Bekämpfung dieser Erkrankungen etliche Gemeinsamkeiten aufweisen, ist diese Sammelbezeichnung dennoch berechtigt. 
 
 
 
 Atemwegserkrankungen bei der&amp;nbsp; Katze stellen also immer ein multifaktorielles Geschehen dar. 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Auch die Symptome sind beim Katzenschnupfen&amp;nbsp; sehr vielschichtig und deshalb auch meist nicht dem ein oder anderen Erreger klar zuzuordnen. Sie reichen von mildem, nur wässrigem Nasenausfuß bis zu tödlich verlaufenden Allgemeinerkrankungen. Es kommt zu Schnupfen und Konjunktivitis, Läsionen in der Maulhöhle, Fieber und Pneumonie. 
   Meist liegen zunächst Virusinfektionen vor, neben unspezifschen Adenoviren, Rhinoviren oder Pneumoviren natürlich die Haupterreger wie das&amp;nbsp; Felines Herpes Virus (FHV)&amp;nbsp; und das&amp;nbsp; Feline Calici Virus (FCV) . Sie verursachen Läsionen, Schwellungen der Schleimhäute und begünstigen Entzündungsmediatoren. Die Oberfläche der Nasenmuschel wird geschädigt und bakterielle Sekundärinfektionen werden begünstigt.  
 Katzenschnupfen-Erreger 
 
 
    Feline Herpesviren   sind Viren mit nur geringer Umweltstabilität. Bei FHV stehen&amp;nbsp; eher respiratorische Symptome wie Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündungen mit Augen- und Nasenausfuß im Vordergrund. Es kommt zu Bindehautentzündung und häufig zu Hornhautgeschwüren. Die Katzen leiden unter Atemnot und Fressunlust.&amp;nbsp; In der Regel klingen diese Symptome nach relativ kurzer Zeit wieder ab.&amp;nbsp;  
   Die Katze bleibt aber lebenslang Virusträger und die Infektion kann unter Stress jederzeit wieder aktiviert werden. Komplikationen treten bei einer FHV-Infektion selten auf. Manchmal sind die Augenveränderungen schwerwiegend und die Katze kann erblinden.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
   Bei sehr jungen Kätzchen kann es zu sehr hohem Fieber und allgemeiner Schwäche zu Todesfällen kommen (Fading Kitten Sydrome).  
 
 
   Feline Calici Viren    beim&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Felinen Calici Virus (FCV)  &amp;nbsp;gibt es zahlreiche Stämme was dazu führt, dass eine&amp;nbsp;große genetische Vielfalt zu finden ist. In der Praxis bedeutet dies, dass auch geimpfte Katzen&amp;nbsp;mit Viren in Berührung kommen, gegen die sie nur unzureichende oder sogar gar keine Immunität besitzen. Aufgrund einer unterschiedlichen Virulenz, sprich „Aggressivität“,&amp;nbsp; reichen&amp;nbsp; die Symptome bei FCV von Appetitlosigkeit und Fieber zu Gelenk- und Muskelschmerzen. Seltener treten Lungenentzündungen auf. Die typischen Geschwüre&amp;nbsp; in der Maulhöhle und am Zahnfleisch werden häufig durch bakterielle Begleitinfektionen verschlimmert.  
 
 
   Chlamydophila felis      ist ein intrazellulärer Erreger. Er kann sich nicht selbständig vermehren sondern ist auf die&amp;nbsp; Enzymaktivität&amp;nbsp; einer entsprechenden Wirtszelle angewiesen. Er wird vielfach im Zusammenhang mit Bindehautentzündungen der Katze angetroffen.&amp;nbsp;  Chlamydophila felis&amp;nbsp;  macht während seiner Entwicklung eine intrazelluläre und eine extrazelluläre Phase durch. Während der infektiösen extrazellulären Phase haben sie bei Zimmertemperatur nur eine Überlebenszeit von wenigen Tagen, bei 4°C können sie jedoch bis zu einem Monat überleben. Wahrscheinlich gibt es verschiedene Varianten von&amp;nbsp;  Chlamydophila felis  , mit unterschiedlicher Virulenz.  
   Die Übertragung erfolgt über direkten Kontakt.&amp;nbsp;  
   Die Symptome können bei einigen Tieren über Wochen bestehen.  
 
 
   Mycoplasma felis      ist außerhalb des Organismus sehr instabil. Sie sind auf Schleimhäuten des Atmungs-,&amp;nbsp; des Harn- und Genitaltraktes zu finden, wo sie sich sehr lange der Immunantwort des infizierten Tieres entziehen können. Seltener treten Erkrankungen der oberen Luftwege auf. Klinisch äußert sie sich meist in Bindehautentzündung und Schnupfen. Die Infektion kann spontan nach zwei bis vier Wochen ausheilen. Nicht geklärt ist bislang, ob Mykoplasmen als Primär- oder nur als Sekundärerreger fungieren.&amp;nbsp;  
   Auch&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mycoplasma  &amp;nbsp;gatae und&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mycoplasma feliminutum&amp;nbsp;  werden gelegentlich aus Katzen isoliert, ihre klinische Bedeutung ist jedoch fraglich.  
 
 
   Bartonellen      sind intrazelluläre Bakterien, die durch Flöhe und auch Zecken übertragen werden. Sie&amp;nbsp; gelten als Erreger der Katzenkratzkrankheit (cat-scratch disease) des Menschen. Hier treten Pusteln und Schwellungen auf, in schweren Fällen kommt&amp;nbsp; es zu generalisierten Lymphknotenschwellungen.  
   Bei Katzen führen Infektionen in der Regel nicht zu einer Erkrankung; es kann zu Fieber, Muskelschmerzen, lokaler Lymphknotenvergrößerung und selten zu neurologischen Symptomen, kommen, welche bereits nach wenigen Tagen , selten Wochen, wieder verschwinden. Eine Beteiligung von&amp;nbsp; Bartonella henselae bei der Maulschleimhautentzündung der Katze wird diskutiert.  
   Beim Hund als „Komponente“ des Zwingerhustens häufiger gesehen ist die&amp;nbsp;  Bordetella bronchiseptica  -Infektion der Katze seltener. Meist treten nur milde Symptome aus, die nach etwa 10 Tagen von selbst verschwinden.  
  Bei jungen Katzenwelpen können sich dagegen&amp;nbsp; jedoch lebensbedrohliche Pneumonien entwickeln. Bordetellen überlebt in der Regel nicht gut außerhalb des Tiers.&amp;nbsp; Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt oder über Aerosole.  
 
 
 Nachweis 
   Die&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Virusinfektionen  &amp;nbsp;  und   die Bakterien lassen sich über einen klassischen&amp;nbsp; Rachen- oder Augentupfer nachweisen. Ein Antibiogram sollte bezüglich einer Therapie eingeleitet werden.&amp;nbsp;     Hiermit lassen sich die auftretenden Begleitinfektionen gezielt behandeln.  
 Therapie 
   Bei der&amp;nbsp;  Therapie  &amp;nbsp;des Katzenschnupfens ist für eine saubere, warme und gut belüftete Umgebung zu sorgen. Sie erfordert eine intensive Behandlung und gute Hygiene.&amp;nbsp;  
 
 
  Antibiotische Therapie   n eben der lokalen Therapie mit antibiotischen Augensalben, die so oft wie möglich täglich über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen verabreicht werden sollten, ist bei Infektionen mit&amp;nbsp;  Chlamydophila, Mycoplasma&amp;nbsp;  und&amp;nbsp;  Bordetella  &amp;nbsp;eine systemische Antibiose notwendig.  
 
 
  A   ntivirale Therapie&amp;nbsp;   stellt sich wegen der häufig starken Nebenwirkungen und relativ hohen Kosten als schwieriger da.&amp;nbsp;     Ergänzungsfuttermittel      bei den Virusinfektionen kann Lysin oral gegeben werden. Dies reduziert die Bioverfügbarkeit von Arginin und hemmt damit die Virusreplikation. Rezidive treten weniger stark auf.  
 
 
  Immunmodulatoren   d er Einsatz von humanem oder felinem Interferon zeigt meist nicht die erwünschte Wirkung. Verdünnungen der Injektionslösung können aber sowohl oral als auch als Augentropfen verwendet werden. Hier liegen positive Fallbeschreibungen vor.  
 
 
  Entzündungshemmer   b ei Schmerzen durch Stomatitis und Gingivitis sind Schmerzmittel zu empfehlen.  
 
 
  Inhalation/Schleimlöser   d er Einsatz von Schleimlösern und Inhalation ist zu empfehlen.  
 
 
 Prophylaxe 
  Vorbeugende Impfungen gegen&amp;nbsp; FHV und FCV sind seit Jahren Routine. Da die Katzenpopulation und die Impfmüdigkeit in Deutschland immer mehr zunimmt, ist keine flächendeckenden Durchimpfung vorhanden.  
   In Katzenzuchten oder Tierheimen mit zum Teil über 40% klinisch auffälligen Katzen, ist auch&amp;nbsp;  von einer hohen Verbreitung nicht erkrankter Trägern auszugehen.    Eine Impfung gegen FHV gibt sicher eine gute Immunität, doch kann auch sie nicht vor der Ausbildung eines dauerhaften Trägerstatus schützen. Eine Immunisierung gegen FCV ist aufgrund der großen Stammvarianz sehr schwierig. Impfstoffe bieten leider keinen kompletten Schutz gegen neue oder auch aggressivere Varianten. Es sollten auch Katzen geimpft werden, die Katzenschnupfen hatten und deren klinisches Bild eine Impfung zu lassen.    Eine Impfung gegen Chlamydien und Bordetellen ist seit einigen Jahren möglich, doch wird diese nicht routinemäßig eingesetzt.  
   Impfschema für Katzen   
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                            <updated>2013-09-18T08:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)</title>
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                                            Die Schilddrüsenüberfunktion ist die am häufigsten diagnostizierte endokrinen Erkrankung der Katze. Die Ursache der Schilddrüsenüberfunktion ist autonomes Schilddrüsengewebe (Adenome), das im Überschuss Schilddrüsenhormone synthetisiert. Schilddrüsenhormone stimulieren die Sto...
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                <![CDATA[
                 Die Erkrankung wird heute zunehmend früher diagnostiziert, da die Abklärung der Schilddrüsenfunktion standartmäßig zum Geriatrie-Blutscreening gehört. So diagnostiziert man heute Katzen mit einer Schilddrüsenüberfunktion, denen man ihre Erkrankung noch nicht ansieht, und kann so frühzeitig eingreifen. 
 Die Ursache der Schilddrüsenüberfunktion ist autonomes Schilddrüsengewebe (Adenome), das im Überschuss Schilddrüsenhormone synthetisiert. Schilddrüsenhormone stimulieren die Stoffwechselaktivität des Organismus. 
 Krankheitsverlauf 
 
 
 Gewichtsabnahme - der Energiebedarf des Körpers steigt zunehmend, und die Katzen nehmen kompensatorisch deutlich mehr Nahrung auf, verlieren später aber trotzdem an Körpergewicht 
 
 
 der Sauerstoffbedarf der Zellen erhöht sich, was zu einer vermehrten Belastung des Herzens führt 
 
 
 die Katzen werden hyperaktiv und reizbar 
 
 
 oft kommt es auch zu Erbrechen und Durchfall 
 
 
 häufig Umfangsvermehrung im Halsbereich 
 
 
 Therapie 
 Die Therapie der Schilddrüsenüberfunktion zielt auf eine Normalisierung der Schilddrüsenhormonkonzentrationen ab. 
  Therapiemöglichkeiten:  
 
 
 Blockade der Hormonsynthese  medikamentöse Therapie,&amp;nbsp; Spezialdiät 
 
 
 operative Entfernung 
 
 
 Zerstörung des autonom-aktiven Schilddrüsengewebes  Radiojodtherapie 
 
 
  Medikamentöse Therapie:  
 
 
 Carbimazol, in retardierter Form ist eine einmal tägliche Verabreichung ausreichend, die Tablette darf allerdings nicht zermörsert werden. 
 
 
 Thiamazol, wird aktiv vom Schilddrüsengewebe aufgenommen und wirkt dort für annähernd 20 Stunden, vorzugsweise empfiehlt sich somit eine zweimal tägliche Verabreichung. Die Tablettenform sollte nicht zermörsert werden, da Thiamazol bitter ist. 
 
 
  Spezialdiät Hill´s y/d:  
 Futter mit einem begrenzten Jodgehalt, wodurch das Schilddrüsengewebe nur eine bestimmte Menge an Schilddrüsenhormonen synthetisieren kann. Voraussetzung ist die lebenslange ausschließliche Fütterung der Diät. 
 Die optimale Therapie sollte individuell festgelegt werden, zu berücksichtigen sind die Lebensumstände der Katzen -&amp;gt; Freigänger, individuelle Futterpräferenzen etc. 
 Verlauf/Prognose 
 Bringt man die Schilddrüsenfunktion wieder in den physiologischen Bereich, kann es sein, dass eine bisher kompensierte Niereninsuffizienz sich drastisch verschlechtert. Die Behandlung kann einen Kompromiss zwischen der Schilddrüsenüberfunktion und der Niereninsuffizienz darstellen. Eine medikamentöse Therapie ist in der Regel über Jahre problemlos durchführbar, regelmäßige Blutuntersuchungen sind notwendig, da das der Schilddrüsenüberfunktion zu Grunde liegende autonome Schilddrüsengewebe sich häufig mit der Zeit deutlich vergrößern, sodass meist eine Dosisanpassung der Medikamente notwendig wird. 
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                            <updated>2013-02-21T08:48:00+01:00</updated>
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