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        <name>TierarztPraxis Wilhelmshaven® - Dr. med. vet. Ralf Michling</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-12T14:56:52+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Osteodystrophia fibrosa (&quot;Satin-Krankheit&quot;)</title>
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                                            Etwa ein Drittel der Satin-Meerschweinchen erkrankt an Osteodystrophia fibrosa.
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                   Etwa ein Drittel der Satin-Meerschweinchen erkrankt an Osteodystrophia fibrosa. Es sind in der Regel junge Tiere, die meist mehrere Symptome des Satin Guinea Pig Syndrom (SGPS) zeigen.    
   Sie leiden an    
 
 
   Zahnabnormalitäten,    
 
 
   Knochenschäden sowie Störungen und Schmerzen im Bewegungsapparat.   
 
 
  Ätiologie und Pathogenese  
  Die genauen Auslöser und die Pathophysiologie der fibrösen Osteodystrophie sind indes nicht geklärt. Unter anderem werden chronische Nierenerkrankungen unbekannter Genese und ein daraus resultierender sekundärer renaler Hyperparathyreoidismus verantwortlich gemacht.&amp;nbsp;  
  Diagnose  
  Die betroffenen Tiere fallen häufig durch einen &quot;hoppelnden&quot; Gang auf.  
  Röntgenologisch sind Entmineralisierungen der Knochen und regellose Knochenneubildungen typisch.  
   Die Bestimmung von tT4 kann hilfreich für die Diagnose der fibrösen Osteodystrophie der Meerschweinchen sein.&amp;nbsp;   
  Therapie  
   Die Erkrankung ist nicht heilbar. Betroffene Tiere&amp;nbsp;können derzeit und nur im Anfangsstadium mit einer Schmerztherapie behandelt werden.&amp;nbsp;   
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                            <updated>2022-02-18T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Urolitiasis (Harnsteine) bei Meerschweinchen</title>
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                                            Harnsteine stellen eine häufige Pathologie des Harntraktes beim Meerschweinchen dar.
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                  Harnsteine stellen eine häufige Pathologie des Harntraktes beim Meerschweinchen dar.  
   Ätiologie   
  Meerschweine reagieren extrem empfindlich auf Mineralstoffimbalancen. Faktoren die eine Urolitiasis begünstigen sind:  
 
 
   unsachgemäße Fütterung  insbesondere durch zu kalziumhaltige Fütterung  
 
 
   geringe Wasseraufnahme    unzureichendes Trinkwasserangebot  
 
 
   Harnwegserkrankungen  Blasen- und Nierenentzündungen (Zystitis/Nephritis)  
 
 
   Hypervitaminosen  Vitamin D  
 
 
   genetische Prädisposition   
 
 
   Geschlecht   
 
 
  Symtome  
 
 
 blutiger Urin 
 
 
 Schmerzäußerungen 
 
 
   Diagnose   
   Aufgrund der häufig kalziumhaltigen und daher gut darstellbaren (kalziumhaltigen) Harnsteine ist die bildgebende Diagnostik (Ultraschall oder Röntgen) Methode der Wahl.   
   In einigen Fällen kann ein Harnstein auch von außen sichtbar oder fühlbar sein, wenn er sich schon am Ende der Harnröhre befindet.   
  Therapie  
 Mittel der Wahl ist eine chirugische Behandlung, d.h. eine Zystotomie. Befinden sich die Konkremente in günstiger Lage kann ein direktes Entfernen oder eine Zertrümmerung mittels Ultraschall versucht werden. 
  Prophylaxe  
 Bei Meerschweinen sollte auf eine kalziumarme Ernährung und ausreichendes Trinkwasserangebot geachtet werden. Die Verfütterung komerzieller Trockenfuttermischungen sollte vermieden werden. 
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                            <updated>2022-02-18T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zahnerkrankungen bei Kaninchen und Nagern</title>
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                                            Eine der häufigsten Erkrankungen bei Kaninchen und Nagern (Meerschweinchen, Degus und Chinchillas) sind Veränderungen im Zahnbereich...
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                 Eine der häufigsten Erkrankungen bei Kaninchen und Nagern (Meerschweinchen, Degus und Chinchillas) sind Veränderungen im Zahnbereich.&amp;nbsp; 
 Man unterscheidet: 
 
 
 erworbene Zahnfehlstellungen 
 
 
 genetische bedingte Zahnfehlstellungen 
 
 
 Erworbene Zahnfehlstellungen 
  Einleitung  Ursache dieser Veränderungen sind in erster Linie Fütterungsfehler, diese können schon bei sehr jungen Tieren zum Tragen kommen. Häufiger jedoch sieht man ältere Tiere, die aufgrund chronischer Fehlfütterung Zahnprobleme entwickeln. 
 Anzeichen die auf Zahnerkrankungen hinweisen 
 Deutliche Anzeichen sind: 
 
 
 Durchfall 
 
 
 einseitig bzw. beidseits tränende Augen 
 
 
 knirschen mit den Zähnen 
 
 
 Inappetenz 
 
 
 Gewichtsverlust 
 
 
 Salivation (Speicheln) 
 
 
 selektives Fressverhalten 
 
 
 schief abgeschliffene Schneidezähne 
 
 
 Bitte beachten Sie, das einige dieser genannten Symptome auch bei anderen Krankheitsbildern auftreten. 
 In jedem Fall suchen Sie   rechtzeitig   einen (erfahrenen)Tierarzt auf! 
  Klinische Untersuchung  Eine ausführliche Anamnese unter Berücksichtigung des Kau- und Fressverhaltens der Tiere, eine gründliche klinische Untersuchung speziell der Kopfregion und eine Untersuchung der Maulhöhle mittels eines Otoskopes mit aufgesetztem Trichter (aus Metall) ermöglicht in vielen Fällen schon eine Diagnose. 
 Jedoch kann mit dieser Untersuchungstechnik nur etwa die Hälfte aller Veränderungen in der Maulhöhle diagnostiziert werden, so dass allein durch diese Art der Untersuchung Zahnerkrankungen nicht ausgeschlossen werden können. 
 Zu empfehlen ist eine gründliche orale Untersuchung in Sedation oder Narkose, der Vorteil liegt insbesondere darin, dass die Behandlung für den Patienten deutlich stressfreier verläuft. In einigen Praxen wird ausschließlich mit einer schonenden Isofloran-Inhalationsnarkose gearbeitet, da diese sehr sicher zu steuern ist und im allgemeinen optimal vertragen wird. 
 Dennoch werden dabei 25 % der pathologischen Veränderungen übersehen, wie bei postmortalen Untersuchen erfolglos behandelter Tiere festgestellt wurde (Plümer, E. u. J. Schreyer). Um diese diagnostische Lücke zu schließen bietet sich die  Röntgendiagnostik  an, hierbei werden verschiedene Aufnahmen angefertigt um die jeweiligen Zahnwurzeln darzustellen, dies erfolgt am besten mittels modernster digitaler Röntgentechnik kann aber auch mit herkömmlicher&amp;nbsp; Röntgentechnik erfolgen und bietet die Möglichkeit im Detail gut interpretierbare Röntgenbilder anzufertigen. 
  Ursachen  Durch die Verlängerung und/oder Verformung der intraoralen Zahnkronen erhöht sich während der Ruhezeiten der occlusale Druck auf die Backenzähne. Da das Wachstum der Zähne trotzdem konstant bleibt, verändert sich die Richtung der Zahneruption, die Wurzelspitze intrudiert. Dadurch verlängert sich die Zahnwurzel. 
 Mangelhafte Kalzifikation, deren Ätiologie nicht sicher geklärt ist (Fütterung?), führt dazu, dass diese Zähne weicher als normal sind, dadurch kommt es häufig zu Missbildungen und unterschiedlich starkem Fehlwachstum. Gleichzeitig führt die Erweichung der Zahnsubstanz zu verstärktem oder ungleichmäßigem Abrieb dieser Zähne (Stufengebiss). 
  Behandlung  Die Behandlung sollte   grundsätzlich unter Narkose   stattfinden.&amp;nbsp; 
     Schrägabschliff der Schneidezähne, ein deutlicher Hinweis für Veränderungen der Backenzähne   
 Hat der Patient lediglich Zahnspitzen, werden diese entsprechend abgeschliffen. Häufig sind die Backenzähne derart verändert, das diese gekürzt und in Form gebracht werden müssen, insbesondere auch bei genetischen Zahnanomalien. Bei hochgradigen Veränderungen, gerade im Zusammenhang mit Abszessen kann es notwendig sein den betroffenen Zahn zu extrahieren (ziehen), da es sich i.d.R. um Wurzelabszesse handelt.&amp;nbsp; 
 In aller Regel erhalten die Patienten ein Analgetikum (Schmerzmittel), welches die Tiere für die ersten 48 Stunden nach der Zahnkorrektur abdeckt. Bei sehr geringgradigen Veränderungen ist dies oft nicht erforderlich. 
 In einigen Fällen ist ein Antibiotikum erforderlich,&amp;nbsp; gerade im Zusammenhang mit Abszessen, welches über einen entsprechenden Zeitraum verabreicht werden muss. 
 Hinweis:    Tiere mit genetischen bedingte Zahnanomalien sind   Dauerpatienten  ! 
  Therapiebegleitende Maßnahmen  In den allermeisten Fällen lässt sich durch eine  artgerechte Ernährung  die Zahngesundheit erfolgreich erhalten. Bei den genetisch bedingten Zahnfehlstellungen lassen sich zumindest die Zeiträume der Zahnbehandlungen hinauszögern. 
 Genetisch bedingte Zahnfehlstellungen 
 Diese Zahnanomalien sind angeboren. Bei der Verpaarung wird häufig nicht auf die Zahngesundheit der Elterntiere geachtet, auch ist es bei einigen (Kaninchen-)Züchtern Zuchtziel ein &quot;kindchenhaftes&quot; Schema zu erzeugen, welches zu einer Verkürzung des Schädels und somit der Kiefer führt, diese sogenannten Qualzuchten führen unweigerlich zu Zahnanomalien. 
 Typische Veränderungen sind eingedrehte Schneidezähne des Oberkiefers bzw. endlos wachsende Schneidezähne des Unterkiefers, da diese keine Möglichkeit haben sich gegenseitig abzunutzen. Aber auch die Backenzähne stehen häufig nicht in einer Reihe und können sich so nicht optimal abnutzen. 
 Solche Tiere sind   Dauerpatienten  , und müssen regelmäßig einer Zahnkorrektur unterzogen werden! 
 Behandlungsmöglichkeiten und Therapie siehe oben.    
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                            <updated>2012-06-08T08:27:00+02:00</updated>
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