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        <name>TierarztPraxis Wilhelmshaven® - Dr. med. vet. Ralf Michling</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-16T16:49:18+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Atypische Weidemyopathie – Hypoglycinvergiftung beim Pferd</title>
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                                            Die Atypische Weidemyopathie ist eine Intoxikation mit Hypoglycin A, das in den Samen des Bergahorns enthalten ist. Weil die Mortalität extrem hoch ist, kommt der Prävention der Vergiftung eine besondere Rolle zu.
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                <![CDATA[
                 In den letzten Jahren scheint es vermehrt F&amp;auml;lle der &amp;bdquo;Atypischen Weidemyopathie&amp;ldquo; zu geben, dies mag allerdings auch auf eine gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Aufmerksamkeit der Tier&amp;auml;rzte und Pferdebesitzer zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren sein. Gleichzeitig wird diese Krankheit inzwischen besser verstanden Es gibt zahlreiche Hinweise, dass es sich um eine Vergiftung mit Hypotoxin handelt. 
  Vergiftung durch Bergahornsamen &amp;nbsp; 
 Die Erkrankung wurde bisher nur im Zusammenhang mit Bergahorn (Acer pseudoplatanus) in Europa und Eschen-Ahorn (Acer negundo) in den USA festgestellt. Auch andere Arten der Gattung Acer k&amp;ouml;nnen das Toxin produzieren, Pferde kommen aber selten mit ihnen in Kontakt. Giftig sind zum Beispiel der F&amp;auml;cherahorn (Acer palmatum), Vermont-Ahorn (Acer spicatum) und ZuckerAhorn (Acer saccharum), die gelegentlich in Parks und G&amp;auml;rten zu finden sind. Der h&amp;auml;ufig vorkommende Feldahorn (Acer campestre) produziert hingegen  kein  Toxin. W&amp;auml;hrend Samen und Keimlinge des Bergahorns toxisch sind, enthalten die Bl&amp;auml;tter kein Gift. Sch&amp;auml;tzungen zufolge sind 26,5 mg Hypoglycin A n&amp;ouml;tig, um bei einem 500-kg-Pferd Vergiftungserscheinungen auszul&amp;ouml;sen. Die Toxinkonzentration in den Samen variiert stark, sodass zwischen 32 und 9000 Samen eine Erkrankung ausl&amp;ouml;sen. Pferde sind individuell unterschiedlich empf&amp;auml;nglich f&amp;uuml;r die Vergiftung. 
  Pr&amp;auml;vention &amp;nbsp; 
 Pferdebesitzer, auf deren Grundst&amp;uuml;ck Bergahorn w&amp;auml;chst, sollten Bereiche abz&amp;auml;unen, in welche die Samen wahrscheinlich fallen. Es ist damit zu rechnen, dass Samen dreimal so weit fliegen wie der Baum hoch ist und bis zu 100 Metern hoch. Die Besitzer m&amp;uuml;ssen regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig kontrollieren, wann und wo Samen fallen. Die Pferde sollten jeden Tag nur f&amp;uuml;r ein paar Stunden nach drau&amp;szlig;en kommen und die j&amp;uuml;ngsten Pferde m&amp;uuml;ssen am weitesten von den B&amp;auml;umen weg gehalten werden. In Hochrisikozeiten sollte die Besatzdichte der Weiden reduziert und zugef&amp;uuml;ttert werden, besonders wenn das Grasangebot begrenzt ist. Fette und &amp;Ouml;le sollten in diesen Perioden oder bei Verdacht auf Erkrankung nicht zugef&amp;uuml;ttert werden. Weil Hypoglycin wasserl&amp;ouml;slich ist, brauchen die Pferde immer Zugang zu frischem Wasser und d&amp;uuml;rfen nicht aus Fl&amp;uuml;ssen oder Teichen trinken, die sich unter B&amp;auml;umen befinden, oder auf sumpfigen Wiesen grasen. Vitamine und Mineralien sollten supplementiert werden und ein Salzleckstein zur Verf&amp;uuml;gung stehen. Welchen Effekt regelm&amp;auml;&amp;szlig;iges M&amp;auml;hen hat, ist unbekannt. 
  Klinik und Diagnose &amp;nbsp; 
 Die meisten klinischen Anzeichen der Hypoglycin-Vergiftung sind zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren auf Muskelschw&amp;auml;che (Steifheit, Tremor, Bewegungsunlust, Lethargie, niedrig getragener Kopf, Dysphagie) oder Schmerzen (Schwitzen, Depression, gastrointestinale Symptome). Wenn die Atemmuskulatur betroffen ist, resultiert eine schnelle, flache Atmung. Tachykardie und Arrhythmien k&amp;ouml;nnen als Folgen der Kardiomyopathie auftreten. Todesf&amp;auml;lle sind auf Herz- oder Lungenversagen zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren. In &amp;uuml;ber 90 % der F&amp;auml;lle tritt Pigmenturie auf. Bei Verdacht auf Hypoglycin-Vergiftung sollte daher ein Katheter geschoben und Urin gewonnen werden. Eine rot-braune Verf&amp;auml;rbung best&amp;auml;tigt im Zusammenhang mit anderen Symptomen die Diagnose. Die Muskelenzyme im Blut sind nicht unbedingt schon bei Einsetzen der klinischen Symptome erh&amp;ouml;ht. Kreatinkinase steigt als erstes an und erreicht innerhalb von Stunden oder Tagen bis zu 7 000 000 u/l. Eine definitive Diagnose l&amp;auml;sst sich &amp;uuml;ber eine Typ-1-Muskelbiopsie stellen oder &amp;uuml;ber den Nachweis der toxischen Metaboliten in Blut oder Urin. 
  Wenn ein Fall von Hypoglycin-Vergiftung auftritt  
 Gibt es ein Pferd mit den klinischen Symptomen einer Hypoglycinvergiftung, hat meist die ganze Herde Toxin aufgenommen und ist in Gefahr, zu erkranken. Daher sollten&amp;nbsp; 
 
 
 alle Pferde von betroffenen Weiden entfernt werden, die j&amp;uuml;ngsten zuerst,&amp;nbsp; 
 
 
 fettfrei gef&amp;uuml;ttert werden,&amp;nbsp; 
 
 
 die Pferde m&amp;ouml;glichst aufgestallt oder in Paddocks f&amp;uuml;nf Tage lang gut beobachtet werden,&amp;nbsp; 
 
 
 Aspartat-Aminotransferase und Kreatinkinase bei allen Pferden &amp;uuml;ber f&amp;uuml;nf Tage lang t&amp;auml;glich oder jeden zweiten Tag &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden,&amp;nbsp; 
 
 
 Vitamine und Mineralien supplementiert werden. 
 
 
 Sobald eines dieser Pferde matt wirkt oder erh&amp;ouml;hte Muskelenzyme hat, sollte der Urin kontrolliert und &amp;uuml;berlegt werden, es sofort zu einer Klinik zu transportieren. 
  Prognose und Therapie  
 Die Prognose einer Hypoglycin-Vergiftung ist schlecht, &amp;Uuml;berlebensraten liegen je nach Studie zwischen 3 und 57 %. Betroffene Pferde profitieren von einer fr&amp;uuml;hzeitigen und aggressiven Therapie sowie einem sofortigen Transport in eine gut ausgestattete Klinik, solange das noch m&amp;ouml;glich ist.  Sie ben&amp;ouml;tigen eine sehr intensive Pflege und Therapie: 
 
 
 Die Schmerzbehandlung (Analgesie) muss individuell angepasst werden, denn manche Pferde haben starke Schmerzen, w&amp;auml;hrend andere nur schwach wirken. 
 
 
 Wahrscheinlich ist eine Fl&amp;uuml;ssigkeitstherapie indiziert, um eine Hypovol&amp;auml;mie zu korrigieren und zum Schutz gegen eine Nierenerkrankung (Nephropathie). 
 
 
 Pferde mit Hypoglycin-Vergiftung sollten fettarm und faserreich gef&amp;uuml;ttert werden. 
 
 
 Supplementieren von Vitaminen und/oder Antioxidanzien (eine Studie konnte als einzige Behandlung mit messbar positiver Auswirkung das Supplementieren von Vitaminen und/oder Antioxidanzien identifizieren). 
 
 
 Festliegende Pferde sollten m&amp;ouml;glichst in sternaler Position gehalten und alle paar Stunden bewegt/gedreht werden. 
 
 
 Intranasaler Sauerstoff kann hilfreich sein. 
 
 
 Besteht Verdacht auf eine Aspirationspneumonie sind Antibiotika indiziert. 
 
 
 Die Herzfunktion sollte gut &amp;uuml;berwacht und Arrhythmien oder eine ventrikul&amp;auml;re Tachykardie ggf. therapiert werden. 
 
 
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                            <updated>2016-09-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zeitgemäßes Entwurmen beim Pferd</title>
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                                            Empfehlungen zur nachhaltigen Kontrolle von Magen-Darmwurminfektionen beim Pferd in Deutschland
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die &quot;Empfehlungen zur nachhaltigen Kontrolle von Magen-Darmwurminfektionen beim Pferd in Deutschland&quot; schlagen f&amp;uuml;r erwachsene Pferde (f&amp;uuml;nfj&amp;auml;hrig und &amp;auml;lter)  zwei obligatorische Entwurmungen im Jahr  f&amp;uuml;r jedes Pferd vor.  Weitere Behandlungen k&amp;ouml;nnen erforderlich sein, aber bei diesen sollte zuvor mittels Kotuntersuchung durch den Tierarzt gepr&amp;uuml;ft werden, ob eine Entwurmung erforderlich ist. 
 Hierbei gibt es zwei M&amp;ouml;glichkeiten: 
 
 
  selektive Entwurmung von Pferden  ab einem bestimmten Grenzwert (bei ca. 200 EpG) 
 
 
  Entwurmung des gesamten Bestandes , wenn auch nur ein einziges Pferd oder Sammelkotprobe ein positives Ergebnis zeigt. 
 
 
  Fohlen und Jungpferde sollten  nicht  selektiv entwurmt werden . Diese Tiergruppen sind weitaus empf&amp;auml;nglicher f&amp;uuml;r Magen-Darm-Parasiten als erwachsene Pferde, weisen durchschnittlich deutlich h&amp;ouml;here Befallsmengen auf und k&amp;ouml;nnen bei h&amp;ouml;heren Parasitenb&amp;uuml;rden erhebliche Sch&amp;auml;den davon tragen. Aufgrund der Tatsache, dass Kotuntersuchungen nicht immer befriedigend sichere Ergebnisse liefern, ist hier das Risiko einer Fehleinsch&amp;auml;tzung und daraus resultierenden fehlenden Behandlung zu hoch. 
  Finanzieller Aufwand  
 Selektive Behandlung - ob nun in der rigiden oder etwas praxisgerechten Form - ist  kein Modell zur Senkung der Entwurmungskosten . Sie soll vielmehr dazu beitragen, das Fortschreiten der Resistenzentwicklung zu bremsen und jedes einzelne Pferd individueller und daher optimal gegen Parasiten zu sch&amp;uuml;tzen. Dabei entstehen auf der einen Seite und vor allem  am Anfang zun&amp;auml;chst Mehrkosten  durch Kotuntersuchungen. Auf der anderen Seite und mittelfristig wird mitunter jedoch auch gespart, wenn unn&amp;ouml;tige Entwurmungen wegfallen. Im Ergebnis werden dann auf Dauer genau die Pferde behandelt, die auch behandlungsbed&amp;uuml;rftig sind. Das kann im Einzelfall mit finanziellen Einsparungen verbunden sein. Es kann aber in anderen F&amp;auml;llen auch zu der wichtigen Erkenntnis f&amp;uuml;hren, dass intensiver entwurmt werden muss - und das ist dann erfordelich. 
  Entwurmungsschemata f&amp;uuml;r Pferde  
 
 
 
  evtl. Januar  
  April  
  Juni/Juli  
  September  
  Oktober/November  
 
 
 selektiv 
 selektiv 
 strategisch 
 selektiv 
 strategisch 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  evtl. mit Bandwurm  
 &amp;nbsp; 
 inkl. Dasseln 
 
 
 
 Eine &quot;Injektion gegen W&amp;uuml;rmer&quot; wie es leider h&amp;auml;ufig noch praktiziert wird ist (neben der Tatsache das dies einen schwerwiegenden Versto&amp;szlig; gegen das Arzneimittelrecht darstellt, und somit ILLEGAL ist) im Zusammenhang mit Resistenzen in Frage zu stellen. 
 Das Unterdosierungen Resistenzen durch schleichende Gew&amp;ouml;hnungseffekte f&amp;ouml;rdert, ist schon aus dem Bereich der Antibiotika bekannt. 
  Das bedeutet im Resultat:  
 
 
 nur so h&amp;auml;ufig behandeln wie erforderlich, dann aber ausreichend hoch dosiert, 
 
 
 sowie nur f&amp;uuml;r das Pferd zugelassene Wurmkuren einsetzen, deren Wirksamkeit und Sicherheit belegt sind. 
 
 
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                            <updated>2014-03-06T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Magengeschwüre beim Pferd</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Magengeschwüre kommen weitaus häufiger vor, als bisher angenommen. Neben einer Stressbelastung des Pferdes durch unzureichende Haltungs- und Fütterungsbedingungen ist ebenso auch intensives Training als Ursache für die Entstehung anzusehen. Oft merkt man erst nach erfolgter Th...
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Magengeschw&amp;uuml;re beim Pferd treten sehr viel h&amp;auml;ufiger auf als man denkt. Alle Pferde k&amp;ouml;nnen Magengeschw&amp;uuml;re entwickeln, von den Hochleistungsrennpferden &amp;uuml;ber Dressur- und Springpferde bis zu den Freizeitpferden.    % der Pferde mit Magengeschw&amp;uuml;ren:        Vollblutrennen 90%       Trabrennen 60 -80 %       Turnierpferde 60 %       Freizeitpferde 37 %       Saugfohlen 50 %       Pferde produzieren, anders als beim Menschen, kontinuierlich Salzs&amp;auml;ure, 24 h am Tag. Kommt es dabei zu einem Ungleichgewicht zwischen Schleimhaut-sch&amp;uuml;tzenden und Schleimhaut-sch&amp;auml;digenden Faktoren, entstehen die gef&amp;uuml;rchteten Magengeschw&amp;uuml;re.   Die Ursachen sind vielf&amp;auml;ltig und die Schwere der Erkrankung korreliert nicht immer mit den klinischen Symptomen.   Hauptursachen sind:        Training    Es besteht ein definitiever Zusammenhang zwischen dem Training und dem Vorkommen von Magengeschw&amp;uuml;ren, und dies nicht nur bei Rennpferden. Auch leichtes Training ist mit dem Auftreten von Magengeschw&amp;uuml;ren assoziiert.        F&amp;uuml;tterung    Versuche haben gezeigt, dass sowohl Hungerzeiten wie auch ein zu geringer Heuanteil in der Ration mit dem Auftreten von Magengeschw&amp;uuml;ren verbunden sind.        Stress    Unzureichende Haltungsbedingungen, aber auch Transport sin Stressfaktoren, die zur Ausbildung von Magengeschw&amp;uuml;ren f&amp;uuml;hren. Stress beim Pferd ist schwierig zu messen. Studienergaben, dass allein die Trennung vom Sozialpartner Magengeschw&amp;uuml;re auftreten l&amp;auml;sst.        Krankheiten/Operationen    Pferde mit anderen Erkrankungen haben ebenfalls ein erh&amp;ouml;htes Risiko, Magengeschw&amp;uuml;re zu entwickeln. Ebenso f&amp;ouml;rdert eine Vollnarkose im Rahmen einer Operation wie auch die Gabe bestimmter Medikamente das Auftreten von Magengeschw&amp;uuml;ren.       Eine exakte Diagnose kann nur Ihr Tierarzt stellen Eine Reihe klinischer Symptome geben einen Hinweis auf das Vorliegen von Magengeschw&amp;uuml;ren:    Erwachsenes Pferd        Wiederkehrende Koliken       Schlechtes/w&amp;auml;hlerisches Fressen       Schlechter Allgemeinzustand       Gewichtsverlust       Leistungsminderung       Z&amp;auml;hneknirschen       Maulgeruch       &quot;Aufsto&amp;szlig;en&quot;       Apathisches Verhalten       Ver&amp;auml;ndertes Verhalten        Fohlen        Durchfall       Kolik       R&amp;uuml;ckenlage       Abgebrochenes Saufen       Starkes Speicheln       Z&amp;auml;hneknirschen       Schlechter Entwicklungszustand       Struppiges Haarkleid       Aufgedunsener Bauch       Fieber, Blutbildver&amp;auml;nderungen       Eine definitive Diagnose erm&amp;ouml;glicht nur die Magenspiegelung (Gastoskopie). Hierbei wird mit einem Endoskop direkt in das Innere des Magens geschaut, Magengeschw&amp;uuml;re sind dann direkt sichtbar.   Sollte eine Magenspiegelung zur Diagnosefindung nicht m&amp;ouml;glich sein, hilft auch eine sogenannte diagnostische Therapie. Das hei&amp;szlig;t, wenn sich die Symptome unter der Therapie bessern, sind Magengeschw&amp;uuml;re als Ursache wahrscheinlich.   Behandlung/Therapie   Es giebt nur ein Tierarzneimittel mit dem Wirkstoff Omeprazol, das zur Vorbeugung und zur Therapie vom Magengeschw&amp;uuml;ren zugelassen ist. Nur bei diesem Medikament ist die hervorragende Wirksamkeit und Sicherheit beim Pferd nachgewiesen.    Vorteile der Behandlung        Omeprazol hat eine lange Wirkungsdauer und muss deshalb nur einmal am Tag verabreicht werden.       Das Medikament ist als Pastenformulierung auf dem Markt erh&amp;auml;ltlich und kann wie eine Wurmkur vom Besitzer selber verabreicht werden.       Das Pr&amp;auml;parat wurde speziell auf die Bed&amp;uuml;rfnisse des Pferdes abgestimmt.       Das Produkt ist zugelassen zur prophylaktischen Gabe. So sch&amp;uuml;tzt das Medikament z.B. im Rahmen eines Stallwechsels, bei l&amp;auml;ngerem Transport, bei Absetzen der Fohlen, aber auch bei anderen Grunderkrankungen oder Klinikaufenthalt zuverl&amp;auml;ssig vor dem Auftreten von Magengeschw&amp;uuml;ren.       Zus&amp;auml;tzlich zur Medikamentellen Therapie sollten die Haltungs-, F&amp;uuml;tterungs- und Trainigsbedingungen so optimal wie m&amp;ouml;glich gestaltet werden.   Prophylaxe im Turniersport   Den Pferden werden einen Tag vor bzw. am Tage des Turniers/Transport/der Umstallung Omeprazol* verabreicht.   Die pr&amp;auml;ventive Gabe sollte solange erfolgen, wie ulzerogene Ausl&amp;ouml;ser vorhanden sind. Dauert beispielsweise ein (Turnier-) Besuch 2 Tage, so kann die pr&amp;auml;ventive Gabe ebenfalls &amp;uuml;ber 2 - 3 Tage erfolgen.    *im Turniersport zugelassen (FN)  
                ]]>
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                            <updated>2013-04-15T14:47:55+02:00</updated>
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            <title type="text">Influenza</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Pferdeinfluenza (equines Influenzavirus)
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Influenza ist immer noch eine der wichtigsten viralen  Atemwegskrankheiten beim Pferd. Hoch ansteckend wird das Influenzavirus  meist &amp;uuml;ber Husten oder &amp;uuml;ber Kontakt zwischen den einzelnen Tieren  &amp;uuml;bertragen. Insbesondere in ungeimpften Regionen kann das Virus explosionsartige  Ausbr&amp;uuml;che verursachen. Doch gerade in den letzten Jahren konnte auch in geimpften St&amp;auml;llen Influenza angetroffen werden. Hier werden fiebrige Atemwegserkrankungen festgestellt, die mit einer  Influenzaerkrankung oft gar nicht in Verbindung gebracht werden.    Symptome        Fieber       trockenem Husten       Nasenausfluss       Depression       mangelnder Appetit       Muskelschw&amp;auml;che       Komplikationen, insbesondere durch bakterielle Infektionen, k&amp;ouml;nnen  auftreten. Lungenentz&amp;uuml;ndungen sind selten, k&amp;ouml;nnen allerdings beim Fohlen  auch t&amp;ouml;dlich verlaufen.    Diagnose    Meist  bringen die Symptome schon den Verdacht auf eine  Influenzaerkrankung, eine Virusisolierung in einem daf&amp;uuml;r ausger&amp;uuml;steten  Labor erbringt aber erst die definitive Diagnose.    Therapie/Prophylaxe    Das Internationale Tierseuchenamt (OIE) erstellt regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig  Empfehlungen an die Impfstoffhersteller, welche Impfst&amp;auml;mme in die  Impfstoffe sinnvoll integriert werden sollten.   In den letzten Jahren wurden Nachweise von  Influenzaerkrankungen nur noch mit diesen neuen St&amp;auml;mmen festgestellt.  H&amp;auml;ufig erkrankten sogar geimpfte Pferde, bei denen die letzte Impfung  mit nicht aktualisierten Impfstoffen nur wenige Monate zur&amp;uuml;cklag.    Aktualit&amp;auml;t und Technologie der Impfstoffe&amp;nbsp; ist entscheidend    Anpassung an die neuen St&amp;auml;mme (empfohlener Stamm &quot;Ohio 03&quot;), und moderne Vektortechnologie f&amp;uuml;hren zu einem sehr schnellen Aufbau des Schutzes bei sehr guter Vertr&amp;auml;glichkeit.    Alle Pferde die auf einem Turnier starten (FN), m&amp;uuml;ssen alle 6 Monate gegen Influenza geimpft werden.   Ebenso ist ein halbj&amp;auml;hrlicher Impfrhythmus bei allen Pferden in St&amp;auml;llen mit h&amp;auml;ufigem Pferdeverkehr anzuraten und wird empfohlen. 
                ]]>
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                            <updated>2013-04-15T14:47:55+02:00</updated>
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            <title type="text">Magendasseln</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Parasiten der Pferde und Esel
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Gastrophilus spp.  
 Magendasselfliegen kleben ihre Eier direkt an verschiedene K&amp;ouml;rperstellen (Maul , N&amp;uuml;stern, Beine, Schulter, Flanken etc.) der Pferde, oder an bestimmte Futterpflanzen ab.&amp;nbsp;  Die nach 5 - 10 Tagen schl&amp;uuml;pfenden Larven wandern, bzw. werden durch lecken direkt aufgenommen und dringen in die Schleimhaut der Zunge ein.  Nach 21 - 28 Tagen h&amp;auml;uten sich die Larven und erreichen das zweite Larvenstadium, nach abschlucken heften sie sich an einem Bereich im Darmsystem (Magen und/oder D&amp;uuml;nndarm).  Die Larve III wird nach 8 - 10 - 12 Monaten mit dem Kot ausgeschieden, und verpuppt sich im Erdboden.  Nach 3 - 8 Wochen schl&amp;uuml;pfen die adulten Fliegen. 
 Die Hauptflugzeit ist zwischen Juli und August 
  Krankheitssyptome  
 
 
 Entz&amp;uuml;ndungen der Mundschleimhaut 
 
 
 Gastritis 
 
 
 Verdauungsst&amp;ouml;rungen 
 
 
 Abmagerung 
 
 
 An&amp;auml;mie 
 
 
 Mattigkeit 
 
 
 Koliken 
 
 
 Todesf&amp;auml;lle (selten) 
 
 
  Diagnose  
 
 
 Nachweis der Eier 
 
 
 Endoskopisch im Magen-Darmtrakt 
 
 
 Larven im Kot 
 
 
  Therapie/Prophylaxe  
 Der Behandlungszeitpunkt mit Ivermectinhaltigen Produkten wird oft mit Anfang Dezember angegeben. Das ist jedoch zu sp&amp;auml;t. Denn ungef&amp;auml;hr 14 Tage nach Ablage der letzten Eier auf dem Pferdefell sind auch die letzten Larven geschl&amp;uuml;pft. Danach endet das Infektionsrisiko f&amp;uuml;r die Pferde. Je nach Lage und Witterung des jeweiligen Jahres kann diesen in milden Regionen Anfang November ansetzen, in raueren Regionen schon Ende Oktober. Im Zweifelsfall entwurmt man lieber etwas sp&amp;auml;ter. In Jahren mit besonders starkem Dasselflug sollte man eine zweite Behandlung mit Ivermectin im Januar vornehmen. 
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                            <updated>2012-07-18T14:23:00+02:00</updated>
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