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        <name>TierarztPraxis Wilhelmshaven® - Dr. med. vet. Ralf Michling</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-03-09T17:12:35+01:00</updated>
    
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            <title type="text">Persistierende Milchzähne</title>
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                                            Ein Milchzahn gilt als persistierend, wenn der Zeitraum des physiologischen Zahnwechsels überschritten ist
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                 Die Milchzähne brechen bei Hunden und Katzen in der 3.-6. Lebenswoche durch, anschließend erfolgt der Durchbruch der bleibenden Zähne im 3.-7. Lebensmonat. 
  Unter jedem Milchzahn sitzt der sogenannter Zahnkeim des bleibenden Zahns. Wenn dieser anfängt zu wachsen, übt er dabei Druck auf die Wurzelspitze des Milchzahns aus. Es kommt zur Drucknekrose, d.h. die Zahnwurzel des Milchzahns stirbt ab. Nach vollständiger Resorption der Milchzahnwurzel, fällt der Zahnrest aus und gibt den Platz für den bleibenden Zahn frei.  
 Persistierende Milchzähne sind bei Katzen ehr selten, beim Hund finden sie sich jedoch insbesondere bei kleinen Hunderassen recht häufig. 
 Ist das Milchgebiß beim Hund nach Abschluß des 7. Lebensmonats, bei kleineren Hunderassen eventuell etwas später, noch nicht vollständig gewechselt, so liegt eine Störung Zahnwechsels vor. 
 Der häufigste persistierende Milchzahn beim Hund ist der sogenannte „Caninus persistens“, der persistierende Milchcaninus (Eck- bzw. Fangzahn). Neben oder hinter dem bereits vollständig hochgewachsenen bleibenden Eckzahn liegt immer noch der Eckzahn des Milchgebisses. 
  Ätiologie und Pathogenese  
 Wird auf die&amp;nbsp;Wurzelspitze der Milchzähne kein oder nur ein ungenügender Druck ausgeübt, kommt es zum persistierenden Milchzahn. 
  Diagnose  
 Das Alter spielt hinsichtlich der Behandlungsnotwendigkeit nicht immer eine ausschlaggebende Rolle, da auch verspätete Zahnwechsel vorliegen können. 
 Persistierende Milchzähne sollten extrahiert werden bei&amp;nbsp; 
 
 
 Gefahr einer Zahnfehlstellung der bleibenden Zähne 
 
 
 Anzeichen einer paradontalen Schädigung 
 
 
 fortgeschrittenem Durchbuchstadium der bleibenden Zähne&amp;nbsp;ohne Lockerung der Milchzähne 
 
 
 Bei Fraktur, Entzündung oder bereits vorliegender Zahnfehlstellung ist eine sofortige Zahnextraktion angezeigt! 
  Therapie  
 Die persistierenden Michlzähne werden unter Schonung der bleibenden Zähne entfernt. Hierbei ist es wichtig, dass die Wurzeln vollständig&amp;nbsp;extrahiert werden. In diesem Zusammenhang kann ein  Dentalröntgen  hilfreich sein. 
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                            <updated>2022-02-16T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Zahnerkrankungen/-behandlungen bei Hunden</title>
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                                            Mundgeruch, Zahnstein, rotes Zahnfleisch, frisst ungern... Studien haben gezeigt, dass ungefähr 80% aller Hunde über drei Jahren Anzeichen einer parodontalen Erkrankung aufweisen. Diese Erkrankung befällt am häufigsten Hunde kleiner Rassen, aber auch Hunde größerer Rassen könn...
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                 Studien haben gezeigt, dass ungefähr 80% aller Hunde über drei Jahren Anzeichen einer parodontalen Erkrankung aufweisen. Diese Erkrankung befällt am häufigsten Hunde kleiner Rassen, aber auch Hunde größerer Rassen können Erkranken. 
  Anzeichen für Zahnerkrankungen  
 
 
 Schlecht riechender Atem 
 
 
 Bildung von gelblich-braunem Belägen (Zahnstein) 
 
 
 Zahnfleischbluten 
 
 
 Schmerzen beim Fressen oder Reiben des Mauls mit den Pfoten 
 
 
 Veränderungen der Kau- oder Fressgewohnheiten 
 
 
 Verlust von Zähnen 
 
 
 Gedämpftes Verhalten 
 
 
 Vermehrtes Speicheln (Salivation) 
 
 
    Dieses Tier zeigte  alle  genannten Anzeichen   
  Entwicklung einer Zahnerkrankung  
  Zahnbelag (Plaque)  Zahnbelag bildet sich aus zwei Komponenten, durch Bakterien (Polysaccharide) und Speichel (Glykoproteine). 
  Zahnstein  Infolge der Mineralisierung (Verfestigung) des Zahnbelags durch im Speichel enthaltenes Kalzium entsteht Zahnstein. Zahnstein der nicht entfernt wird, kann bereits in weniger als einem Monat verkalken. Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ist eine entzündliche Reaktion, die als Folge der Bakterienvermehrung auftritt. 
  Mundgeruch   Bei der Spaltung von Nahrungsprotein durch Bakterien entstehen flüchtige Schwefelverbindungen. Diese Schwefelgase haben einen unangenehm fauligen Geruch. Sie sind verantwortlich für schlecht riechenden Atem. 
  Zahnlockerung (Parodontitis)  Die den Zahn haltenden Strukturen werden beschädigt, Bakterielles Wachstum entlang der Zahnwurzel zerstört die Wurzelhaut. Bakterien sind verantwortlich für Osteolyse (Knochenzerstörung). Bakterien, die in den Blutkreislauf eindringen, und so zu lebenswichtigen Organen des Körpers wie Herz, Leber und Nieren gestreut werden, und dort zu sekundären Infektionen führen. 
  Faktoren, die zur Entwicklung von oralen Gesundheitsproblemen beitragen  
  Unzureichende orale Hygiene  Ohne sorgfältige vorbeugende Pflege können sich Plaque und nachfolgend Zahnstein ansammeln und zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Parodontitis führen. 
  Rasse  Übermäßig eng stehende oder falsch angeordnete Zähne stellen häufige Probleme bei kleinen Hunderassen dar und können die Entstehung einer Parodontitis fördern.&amp;nbsp; 
  Futter  Die Fütterung Ihres Lieblings mit haftenden oder klebenden Futtermitteln kann zu einer schnelleren Ansammlung von Plaque führen, auch führt dauerhafte Fütterung von weichem Feuchtfutter schneller zu Zahnstein. 
  Alter  Zahnerkrankungen treten häufiger bei älter werdenden Tieren auf. 
  Behandlung von Zahnerkrankungen  
 Bei Plaque, Zahnstein und Verfärbungen werden die Zähne mechanisch, d.h. in unserer Praxis mit Ultraschall gereinigt und poliert - wie es auch in der Humanmedizin üblich ist. Diese Behandlung wird unter einer leichten Narkose durchgeführt, da nur so die gründliche Reinigung möglich ist. 
  Der sichtbare Teil des Zahnes, also die Zahnkrone, ist aber nur ein kleiner Teil der gesamten Zahnanatomie.&amp;nbsp;Daher ist das&amp;nbsp;  Dentalröntgen  &amp;nbsp;ein wesentlicher Bestandteil für die Diagnose und Behandlung von Zahnerkrankungen.  
 In schweren Fällen kann es notwendig sein lockere und beschädigte Zähne zu extrahieren (ziehen). 
  &amp;nbsp;  selber Hund wie oben   
  Vorbeugende Maßnahmen  
 Im Anschluss an die initiale Behandlung kann eine gute Gesundheit der Maulhöhle durch regelmäßige Reinigung bzw. spezielle Futtermittel erhalten werden. 
 
 
  Spezielle Futtermittel   Dieses Futter unterscheidet sich von anderen Trockenfuttern, indem die einzelnen Pellets größer sind und beim Hineinbeißen nicht sofort zerfallen. Stattdessen dringt der Zahn in die Pellets ein und Ansammlungen von Plaque und anderen Restsubstanzen werden von der Zahnoberfläche praktisch heruntergewischt. Dies hilft bei der Vorsorge gegen Probleme wie schlecht riechenden Atem und Zahnverlust. 
 
 
  Hinweis:   Zahncreme für den Menschen ist nicht geeignet, verwenden Sie ausschließlich speziell für Haustiere entwickelte Zahncreme. 
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