Kastration weibliches Kaninchen

 

Grundsätzlich kann eine Kastration in jedem Alter erfolgen. Bei älteren Tieren ist die Operation mit einem höheren Narkoserisiko verbunden, insbesondere wenn die Tiere bereits aufgrund der Erkrankung der Gebärmutter geschwächt sind.

Operationstechnik in unserer Praxis

Bei der Kastration der Häsin werden beide Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt (Ovariohysterektomie). Die Bauchdecke wird durch einen hinter dem Nabel beginnenden Schnitt eröffnet ("Schlüssellochchirurgie"). Dann wird die Gebärmutter mitsamt den daran befindlichen Eierstöcken vorgelagert. Nach dem Abbinden können beide Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt werden. Anschließend wird die Bauchdecke in mehreren Schichten verschlossen. Für die inneren und äußeren Nähte wird resorbierbares, d. h. sich selber auflösendes Fadenmaterial verwendet. Die äußere Naht ist eine spezielle intracutane Nahttechnik die ein ziehen der Fäden überflüssig macht, und zudem ein benagen verhindert.

Zystische Hyperplasie des Endometriums

Die zystische Hyperplasie des Endometriums ist eine häufige Erkrankung des Kaninchens. Solche Veränderungen können bereits bei jungen Tieren beobachtet werden, treten aber gehäuft bei Tieren ab einem Alter von ca. 3 bis 4 Jahren auf, und können auch tumorös entarten. 

Die einzig sinnvolle Therapie ist die Ovariohysterektomie (Kastration).

Uterustumor, Kaninchen ca. 5 Jahre alt


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