Läufigkeitsunterdrückung/Zyklusunterbindung

Hormonelle Unterdrückung der Läufigkeit

unterschieden werden:

  • Verhinderung der Läufigkeit
    totale langfristige Unterdrückung der Sexualfunktion durch wiederholte Verabreichung von Gestagenen oder GnRH-Depotanaloga

  • Verschiebung der Läufigkeit
    kurzfristiges Hinausschieben einer Läufigkeit über einen bestimmten Zeitraum durch Verabreichung progestagener Wirkstoffe

  • Unterbrechung der Läufigkeit
    Unterdrückung einer bereits eingetretenen Läufigkeit durch Verabreichung progestagener Wirkstoffe

Bei Zuchthündinnen sollte wegen des Risikos von unerwünschten Nebenwirkungen grundsätzlich auf eine Gestagenverabreichung verzichtet werden.

Langfristige Verhinderung der Läufigkeit

Beim Einsatz von Gestagenen oder GnRH-Depotanaloga muss der Applikationszeitpunkt genau gewählt werden, da Nebenwirkungen wie Gebährmutterentzündungen und Dauerläufigkeiten entstehen können.

Kurzfristige Verschiebung der Läufigkeit

Eingesetzt werden Gestagene, die ca. 10 d vor der erwarteten Läufigkeit verabreicht werden, aber auch hier beseht die Gefahr von Gebährmutterentzündungen (Metropathie).

Unterbrechung der Läufigkeit

Grundsätzlich werden zum Zeitpunkt der ersten Läufigkeitsanzeichen die selben Medikamente wie bei der Verschiebung der Läufigkeit verabreicht. Die Verabreichung von Gestagenen bei Hündinnen die unter Östrogeneinfluss stehen, erhöht die Gefahr von Metrophatien.

Komplikationen

nach hormoneller Behandlung können verschiedene Nebenwirkungen beobachtet werden:

  • Läufigkeitsdurchbrüche

  • Metropathien

  • Mammatumore

  • Lokale Haarkleid- und Hautveränderungen

  • Akromegalie

  • Diabetes mellitus


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